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Editorial

Ein neues Kleid

Emmanuel Cuénod, Ko-Chefredaktor

Wie Sie bestimmt bemerkt haben, unterscheidet sich das Ciné-Bulletin in Ihren Händen leicht von den vorhergehenden Ausgaben. Leicht, weil diese Veränderungen nur die Frontseite der Zeitschrift betreffen, die erstmals als Titelblatt daherkommt. Wir möchten damit möglichst elegant auf eine wichtigere und tiefer greifende Änderung hinweisen: In den kommenden Monaten wird Ciné-Bulletin grundlegend überarbeitet. Etwas, das seit August 1999, als Françoise Deriaz der Zeitschrift ein ganz neues Erscheinungsbild gab, nie mehr gemacht wurde. Diese Aufgabe möchten wir nicht allein – quasi im Elfenbeinturm des journalistischen Selbstverständnisses – bewältigen. Ebenso, wie wir davon überzeugt sind, dass das Ciné-Bulletin ein hervorragendes Werkzeug im Dienste des Schweizer Filmschaffens darstellt, sind wir uns auch bewusst, dass es erst durch den Gebrauch, den seine Leserinnen und Leser davon machen, zu seiner eigentliche Bestimmung finden kann. Und darum werden wir Sie bitten, uns den Weg zu weisen. Die Grundlagen zur vollständigen Erneuerung der Zeitschrift soll eine umfassende Befragung der Verbände und Institutionen sein, die unsere Zeitschrift mitfinanzieren, sowie die Kommentare all jener, die sie Monat für Monat lesen. Dabei sollen weder Grenzen gesetzt noch Resultate vorgegeben werden.
Damit gliedert sich Ciné-Bulletin in die Reihe der Veränderungen ein, die das Schweizer Filmschaffen derzeit erfassen. Diese Ausgabe von Ciné-Bulletin gibt einen Überblick über die angestossenen Reformen: Der inzwischen abgeschlossene «Fazilitationsprozess» zur Entwicklung der Förderkonzepte gibt neue Antworten auf alte Fragen. Die Gründung der Fondation romande pour le cinéma am 1. Juli wird helfen, die Kräfte in der Schweizer Filmbranche in ein besseres Gleichgewicht zu bringen. Eine Frau wird neu die Solothurner Filmtage leiten. Und in Locarno stehen drei Filme aus der Schweiz im Rennen um den Goldenen Leoparden. Kurz: Überall im Land stehen Neuerungen für die Filmszene bevor.

Aktuelle Ausgabe (PDF)

Themen n°430