Luna Wedler gewinnt Preis in Venedig
Die Schweizer Schauspielerin Luna Wedler wurde am Filmfestival in Venedig mit dem «Marcello Mastroianni»-Preis für die beste aufstrebende Schauspielerin ausgezeichnet. Sie war im Wettbewerb im Film «Silent Friend» von Ildikó Enyedi (Koproduktion zwischen Deutschland, Ungarn, Frankreich) zu sehen.
Schweizer Präsenz in Venedig
Die schweizerisch-italienische Koproduktion (Amka Films) «Elisa» von Regisseur Leonardo di Costanzo feiert am Festival in Venedig seine Weltpremiere, zeitgleich mit den Spielfilmen «A-bras-le-corps» von Marie-Elsa Sgualdo (Box Productions) und«Memory of Princess Mumbi» von Damien Hauser und den Dokumentarfilmen «Qui vit encore?» (Akka Films) von Nicolas Wadimoff sowie «Il quieto vivere» (Elefant Films, Genève) des italienischen Regisseurs Gianluca Matarrese.
Pardo für Schweizer Film
Levan Gelbakhiani wurde am Locarno Film Festival mit dem Pardo für die beste schauspielerische Leistung «Don't Let the Sun» von Jacqueline Zünd ausgezeichnet. Der Schweizer Film feierte seine Weltpremiere im Concorso Cineasti del Presente.
Neuchâtel Film Commission
Die Vizepräsidentin von Neuchâtel Films, Florence Adam kündigte die zukünftige Gründung der Neuchâtel Film Commission an. Ein Anreizfonds für den Film in der Region wird derzeit auf politischer Ebene erarbeitet. Die Neuchâtel Film Commission könnte im Sommer 2026 entstehen.
«Heldin» zu den Oscars
Das Bundesamt für Kultur (BAK) schickt «Heldin» (Produktion Zodiac Pictures) von Petra Volpe als offiziellen Schweizer Beitrag ins Rennen um eine Nominierung für die 98. Academy Awards® in der Kategorie «International Feature Film»
Colin Farrell am ZFF
Das Zurich Film Festival zeichnet Colin Farrell mit dem Golden Icon Award aus. Der irische Schauspieler wird in Zürich zu Gast sein.
Engagement gegen Persönlichkeitsverletzungen
Im Rahmen des Locarno Film Festivals haben fünf Fachverbände aus der Westschweiz, die die Vielfalt der Berufe im Filmbereich abdecken, eine gemeinsame Vereinbarung zur Prävention von Persönlichkeitsverletzungen im audiovisuellen Bereich unterzeichnet. Die von Cinéforom initiierte Vereinbarung enthält eine Liste von Verpflichtungen für Produktionen sowie eine Kommission zur Kontrolle und Schlichtung. Sie tritt am 1. Januar 2026 in Kraft.
Auftragsfilm nach Berlin statt in Basel vergeben
Telebasel meldet, dass das Universitätsspital Basel den Auftrag für einen neuen Imagefilm an eine Produktionsfirma aus Berlin vergeben hat, die mit etwa 20 Mitarbeitenden für den Dreh nach Basel kam. Vertreter von Aviaticfilms und Balimage äusserten Unverständnis darüber, dass keine lokalen Firmen angefragt wurden, obwohl diese Arbeitsplätze in Basel sichern und Steuern entrichten. Sie betonten, dass hiesige Produktionsfirmen für solche Aufträge genauso kompetent wären.
CinEuro-Filmpreis an Basler Koproduktion
Die französisch-baslerische Koproduktion «Royal Beauty» von Autorin Claudia Marschal und Mira Film hat den CinEuro-Preis in der Kategorie «Dokfilm» gewonnen. Der erstmals auch von Balimage mitgetragene Preis unterstützt Filmprojekte mit thematischem Bezug zum CinEuro-Raum.
Bonus malus
Bisher belohnt das CNC in Frankreich Produktionen, die sich um eine Gleichstellung der Geschlechter bemühen. Weil dies den gewünschten Erfolg nicht herbeiführte und die Zahlen stagnieren, will das Institut fortan den Prozess umkehren und stattdessen ein Bestrafungssystem für Projekte einführen, die sich nicht um eine entsprechende Quote bemühen.
54 Prozent
2024 haben thailändische Filme einen Eigenmarktanteil von 54 Prozent erreicht und den von US-Produktionen von 38 Prozent überschritten.
Umweltschutz
Zum 1. Januar 2026 muss ein mit der SRG im Rahmen des Pacte gefördertes Projekt von der Produktion bis zur Fertigstellung durch einen zertifizierten Experten für umweltschonende Produktion begleitet werden.