Fokus
Gemeinsam besser schützen
Unter der Leitung von Cinéforom haben fünf Berufsverbände ein Abkommen unterzeichnet, um ein sichereres und respektvolleres Arbeitsumfeld für die audiovisuelle Branche der Westschweiz zu schaffen.
Gerechte Aufträge
Derya Tuna antwortet auf Gleichstellungsfragen in der Schweizer Auftragsfilmbranche.
Gleichstellung bei Filmfestivals
Anaïs Emery, künstlerische Leiterin des Geneva International Film Festival (GIFF), und Émilie Bujès, künstlerische Leiterin von Visions du Réel, über die Gleichstellung der Geschlechter.
«Ich möchte ein Vorbild für junge Frauen sein»
Die 42-Jährige Reta Guetg ist neue Vize-Direktorin und Mitbesitzerin des Zurich Film Festival. Ein Porträt über eine Frau, die lieber gestaltet als glänzt – und dabei Haltung zeigt.
Mut zum imperfekten Ablauf
In Philip Spaars Kurzfilm «Undercover inklusiv» wollen drei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung eine Bank überfallen.
«Wir sind Experten in eigener Sache»
Damian Bright lebt mit einer kognitiven Behinderung in Folge einer Trisomie 21. Der 34-Jährige möchte ein selbstbestimmtes Leben führen, dazu gehört für ihn auch, den Beruf des Schauspielers auszuüben.
Den Gipfel erklimmen
«$hare» soll eine ungewohnte Geschichte erzählen. Die Serienschöpferin Katja Meier bewegt sich für ihr Projekt darum auf neuem Gebiet.
Zwei Fragen an Drehbuchautor André Küttel
Eine unsichtbare Stütze
Vor den Dreharbeiten und dem Drehbuchschreiben kommt zuerst die Idee - und damit, die Menschen, die deren Entwicklung begleiten. In der Schweiz spielt die SRG eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Serien: Sie finanziert, berät, korrigiert – eine Arbeit im Hintergrund, die durch die Budgetkürzungen gefährdet sein könnte.
Stärkung der eigenen Filmlandschaft
Mit dem Pacte de l'audiovisuel schafft die SRG stabile Rahmenbedingungen für die Entwicklung des heimischen Filmschaffens. Das macht sie bisher auch zu einem Garant der Vielfalt der schweizerischen Kulturlandschaft. Für den italienischsprachigen Teil der Schweiz erfüllt diesen Auftrag die RSI.
«Bei einer Annahme der Halbierungsinitiative könnte die SRG den Pacte de l’audiovisuel nicht mehr verlängern.»
Die SRG durchläuft einen umfassenden Transformationsprozess. Der Beschluss des Bundesrats die Medienabgabe auf 300 Franken herunterzusetzen macht dies notwendig. Die allgemeine Veränderung der Medienlandschaft ebenfalls. Und nicht zuletzt drohen mit der «Halbierungsinitiative», die 2026 vors Volk soll, noch weitere Herausforderungen. Dies alles gebündelt hat Auswirkungen auf das Schweizer Filmschaffen. Die Generaldirektorin Susanne Wille hat unsere Fragen beantwortet.