Die RTS baut in Ecublens ihre neue Produktionsmaschine
Der neue Standort auf dem Campus der EPFL vereint Radio, Fernsehen und Digitales unter einem Dach. Der Fokus liegt auf Öffnung gegenüber dem Publikum, Modularität und Bündelung der Mittel.
Der neue Standort auf dem Campus der EPFL vereint Radio, Fernsehen und Digitales unter einem Dach. Der Fokus liegt auf Öffnung gegenüber dem Publikum, Modularität und Bündelung der Mittel.
Während die Initiative «200 Franken sind genug!» die Debatte über den Stellenwert des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Schweiz neu entfacht, analysiert die Produzentin von Box Productions die möglichen Auswirkungen auf die Filmproduktion, das fragile Gleichgewicht der Finanzierung und die Zukunft des Autorenkinos.
Im Rahmen der Solothurner Filmtage und der jährlichen Branchentage war auch die SRG präsent. Die Generaldirektorin Susanne Wille und Film- und Pacte-Chef Sven Wälti hielten ein Plädoyer für die Schweizer Filmproduktion.
An den Solothurner Filmtagen machen die regionalen Filmverbände des Schweizer Kinos auf etwas aufmerksam, was die Initiative «200 Franken sind genug» verschweigt: ein fragiles Produktionsumfeld, das weitgehend von der Finanzierung durch die SRG abhängig ist.
Dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen in der Erziehung junger Menschen zur kompetenten Mediennutzung eine sinnvolle Rolle übernehmen könnte, ist offensichtlich. Entsprechend sollte ein angemessenes Angebot für diese Bevölkerungsgruppe höchste Priorität haben.
Vincent Aebi übernimmt die Position des Leiters Transformation SRG.
Vor den Dreharbeiten und dem Drehbuchschreiben kommt zuerst die Idee - und damit, die Menschen, die deren Entwicklung begleiten. In der Schweiz spielt die SRG eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Serien: Sie finanziert, berät, korrigiert – eine Arbeit im Hintergrund, die durch die Budgetkürzungen gefährdet sein könnte.
Mit dem Pacte de l'audiovisuel schafft die SRG stabile Rahmenbedingungen für die Entwicklung des heimischen Filmschaffens. Das macht sie bisher auch zu einem Garant der Vielfalt der schweizerischen Kulturlandschaft. Für den italienischsprachigen Teil der Schweiz erfüllt diesen Auftrag die RSI.
Die SRG durchläuft einen umfassenden Transformationsprozess. Der Beschluss des Bundesrats die Medienabgabe auf 300 Franken herunterzusetzen macht dies notwendig. Die allgemeine Veränderung der Medienlandschaft ebenfalls. Und nicht zuletzt drohen mit der «Halbierungsinitiative», die 2026 vors Volk soll, noch weitere Herausforderungen. Dies alles gebündelt hat Auswirkungen auf das Schweizer Filmschaffen. Die Generaldirektorin Susanne Wille hat unsere Fragen beantwortet.
Von den Erträgen der Autoren und Autorinnen.
Der Bund überlegt, seinen Beitrag am Auslandsangebot der SRG zu streichen. Das bringt unter anderem die Beteiligung der Schweiz an den internationalen Sendern 3sat und TV5 Monde in Gefahr. Der Fortbestand von 3sat ist zusätzlich von der aktuellen deutschen Medienpolitik bedroht.