Kino

Treffpunkt mit Fabien Gaffez

Treffpunkt mit Fabien Gaffez

Nach acht Jahren beim Forum des Images in Paris ist Fabien Gaffez nun für die Neugestaltung des Plaza in Genf verantwortlich, das Anfang 2027 wiedereröffnet werden soll. Er spricht über seine Vorstellung von Popkultur und über den Platz des Kinos angesichts neuer kultureller Gebräuche.


Die Realität wartet nicht

Die Realität wartet nicht

Sie nennt sich Entwicklung: Die Zeit vor Beginn der Dreharbeiten, in der man recherchiert, erste Bilder sammelt, Protagonisten und Protagonistinnen überzeugt und die Form definiert. In der Schweiz gibt es Finanzierungen für diese Phase. Doch im Dokumentarfilm beginnt sie oft schon vor den Förderungen und dauert zuweilen bis in die Produktion hinein.


Kelly Reichardt: «Die Suche nach dem geeigneten Schauplatz führte mich zur eigentlichen Essenz des Films»

Kelly Reichardt: «Die Suche nach dem geeigneten Schauplatz führte mich zur eigentlichen Essenz des Films»

Erneut hat Visions du Réel in Zusammenarbeit mit der ECAL und der Cinémathèque suisse eine bedeutende Persönlichkeit der internationalen Filmlandschaft in die Schweiz gebracht. Der US-amerikanischen Regisseurin Kelly Reichardt widmete das Festival eine Retrospektive und lud unter anderem zu einem umfangreichen Publikumsgespräch ein.


Ein Dokumentarfilm als Ort des Zuhörens

Ein Dokumentarfilm als Ort des Zuhörens

In seinem Debütfilm, der in Solothurn mit einem Preis ausgezeichnet wurde, greift Dino Hodic auf Zeitzeugenberichte und Familienarchive zurück, um persönliche Erinnerungen mit der kollektiven Geschichte zu verweben. Auf der Basis der Erzählungen Hasans und der Reflexionen des Regisseurs widmet sich der Film noch einmal dem Balkankonflikt. Hasan überlebte den Völkermord von Srebrenica, der Regisseur wuchs in der Zeit des Balkankriegs in der Schweiz auf und fuhr für die Dreharbeiten wieder in seine Geburtsstadt Zvornik. «Nessuno vi farà del male», produziert von der Bergeller Firma Fiumi Film und koproduziert von RSI, ist kein politischer Film, sondern ein gemeinsamer Weg des Zuhörens und sich Austauschens.


Rückläufige Besucherzahlen, aber einheimische Filme, die sich bewähren

Rückläufige Besucherzahlen, aber einheimische Filme, die sich bewähren

Nach dem Aufschwung in den Jahren nach der Pandemie verzeichnen die Schweizer Kinos im Jahr 2025 einen leichten Rückgang der Besucherzahlen. Ein Grund dafür ist insbesondere ein weniger reichhaltiges Hollywood-Programm.


Unterhaltung in aller Kürze

Unterhaltung in aller Kürze

Die Produktion von Mikroserien ist in China eine Aufwärtstendenz, die Onlineplattformen Rekordumsätze beschert und den Konsum von audiovisuellen Erzeugnissen revolutioniert.


«La linea della palma»: Lugano wird zum Film noir

«La linea della palma»: Lugano wird zum Film noir

Die neue Serie, produziert von Hugofilm in Zusammenarbeit mit RSI und ARTE, ist nach ihrer Vorpremiere am GIFF jetzt auf Play RSI öffentlich zugänglich. Der Thriller spielt in Lugano und verwebt die Geschichte einer Familie italienischer Einwanderer mit dem Raub eines Gemäldes von Caravaggio 1969 auf Sizilien.

Die Serie, gedreht von Fulvio Bernasconi und konzipiert von Maria Roselli, Mattia Lento und Thomas Ritter, ist eine Mischung aus Krimi und Familiendrama, soziale und historische Aspekte des Tessins spielen eine Rolle und es gilt eine geheimnisvolle Wahrheit aufzudecken.

Das ist für das Tessin in vielerlei Hinsicht eine grosse Produktion.


CinEuro-Workshop in Basel

CinEuro-Workshop in Basel

Im Rahmen des grenzüberschreitenden CinEuro-Netzwerkes hat Balimage einen Workshop zum Thema Stoffentwicklung fürs Serienformat ermöglicht.


Mut zu grundlegenden Reformen

Mut zu grundlegenden Reformen

Die Geschäftsführerin von ProCinema, Ivette Djonova, reagiert auf die Mitteilung der Leitung der Sektion Film über die angespannte finanzielle Lage des Amtes.


Beziehungstrilogie aus Norwegen

Beziehungstrilogie aus Norwegen

Nachdem «Love» im Wettbewerb in Venedig lief, er für «Dreams» den Goldenen Bären an der Berlinale gewann und «Sex» beim gleichen Festival in einer Parallelsektion lief, präsentiert der Norweger Dag Johan Haugerud seine Beziehungstrilogie bevorzugt als solche kompakt. Aus Anlass der Vorführungen beim Bolzano Film Festival haben wir den Regisseur getroffen.


Der Dokumentarfilm am hellichten Tag

Der Dokumentarfilm am hellichten Tag

Der Film «Camp d'été» wurde im Herzen des Pfadfinder-Bundeslagers 2022 gedreht und begleitet mehrere Jugendliche und junge Erwachsene in ihrem Alltag. Der Film von Mateo Ybarra, der mit einem kleinen Team und reduzierten Mitteln gedreht wurde, zeugt von einem freieren, immersiven und einem menschlichen Ansatz der Dokumentarfilmproduktion, aber auch von gewissen Grenzen der Schweizer Industrie.


Einblicke in den Status Quo des Kinder- und Jugenddokumentarfilms

Einblicke in den Status Quo des Kinder- und Jugenddokumentarfilms

Dokumentarfilme geben Einblicke in fremde Welten, bringen Geschichten anderer Menschen näher und tragen so zu einem globaleren Verständnis der Gesellschaft dar – doch richten sie sich oftmals an ein erwachsenes Publikum. Dabei sind es doch gerade Kinder und Jugendliche, die mit einer ausserordentlichen Neugierde auf die Welt schauen. Das «Kids Film Forum» nahm sich des Themas an und lud zu einem eintägigen Thementag ein.