Der nordische Film rückt näher zusammen
Die fünf nordischen Filminstitute verstärken ihre Zusammenarbeit, um Filme besser zu verbreiten, ohne dabei ihre nationalen Systeme zusammenzulegen.
Die fünf nordischen Filminstitute verstärken ihre Zusammenarbeit, um Filme besser zu verbreiten, ohne dabei ihre nationalen Systeme zusammenzulegen.
Bei der US-amerikanischen Filmemacherin Kelly Reichardt verschmelzen zuweilen die Laufbahn ihrer Filmfiguren mit ihrer eigenen. Während erstere aber meist die Verwirklichung eines Lebenstraums aufgeben müssen, fand Reichardt glücklicherweise immer wieder Menschen, die an ihre Vision glaubten und sie unterstützten.
Die burkinische Produzentin Mamounata Nikièma begleitete den Dokumentarfilm von Boubacar Sangaré, der bei Visions du Réel lief. Er erzählt von einem jungen malischen Griot und ist im Rahmen einer seltenen Koproduktion zwischen vier afrikanischen Ländern und Frankreich entstanden.
Gemessen an der schwachen finanziellen Ausstattung und der kaum vorhandenen öffentlichen Förderung ist die wachsende internationale Aufmerksamkeit für Spielfilme aus Bangladesch bemerkenswert.
Die Produktion von Mikroserien ist in China eine Aufwärtstendenz, die Onlineplattformen Rekordumsätze beschert und den Konsum von audiovisuellen Erzeugnissen revolutioniert.
In Irland verfolgt eine Produktionsfirma seit 15 Jahren ihren ganz eigenen Weg: Dyehouse Films produziert Realspielfilme mit starkem regionalem Bezug für das junge Publikum. Eine künstlerische Entscheidung, die fast gegen den Strom geht – und dennoch immer notwendiger wird.
Seit Beginn der Investitionen im Jahr 2016 hat Netflix den koreanischen audiovisuellen Sektor erheblich beeinflusst und verändert – mit tiefgreifenden Auswirkungen auf Inhalte, Produktionsbedingungen und die internationale Positionierung koreanischer Medienformate.
Der Diskurs über Diversität und Gleichstellung hat die globale Filmindustrie in den vergangenen zehn Jahren zunehmend beschäftigt. Dabei geht es um Geschlechtergerechtigkeit, aber auch transsexuelle, non-binäre und in westlichen Gesellschaften marginalisierte Gruppen fordern ihren Platz in der Branche ein.
Michael «Bully» Herbig wirft sich mit der Fortsetzung seiner Wilder Westen-Parodie Hals über Kopf in Abgründe der Politischen Korrektheit.
Im Gespräch erklärt die Regisseurin Imogen Kimmel, was sie und ihre Mitstreiterinnen dazu bewegt hat, in Deutschland den Verein Pro Quote Regie zu gründen.
Um Schweizer Filme besser auf dem eigenen Markt zu verankern, lässt sich Swiss Films vom Erfolg Dänemarks inspirieren, wo gezielte Massnahmen die Attraktivität des einheimischen Films gestärkt haben.
Auf dem Filmmarkt in Cannes fand eine Podiumsdiskussion statt, an der sechs Persönlichkeiten des palästinensischen Kinos teilnahmen und die sich mit einem zentralen Thema beschäftigten: Filmen, um Zeugnis abzulegen, Widerstand zu leisten und zu existieren.