Lex Netflix: Die Millionen steigen, die Plattformen entscheiden
Zwei Jahre nach ihrem Inkrafttreten sind die mit der «Lex Netflix» verbundenen Investitionen um 25 Prozent gestiegen. In Locarno hat das BAK die Bilanz für 2025 vorgestellt.
Zwei Jahre nach ihrem Inkrafttreten sind die mit der «Lex Netflix» verbundenen Investitionen um 25 Prozent gestiegen. In Locarno hat das BAK die Bilanz für 2025 vorgestellt.
Bei der US-amerikanischen Filmemacherin Kelly Reichardt verschmelzen zuweilen die Laufbahn ihrer Filmfiguren mit ihrer eigenen. Während erstere aber meist die Verwirklichung eines Lebenstraums aufgeben müssen, fand Reichardt glücklicherweise immer wieder Menschen, die an ihre Vision glaubten und sie unterstützten.
In der Schweiz stehe die Stoffentwicklung zu wenig im Zentrum des Arbeits- und Förderprozesses. Deswegen will Balimage mit der Gründung eines langfristig angelegten Kompetenzzentrums eingreifen: «Story Forum Basel».
Nach jahrelanger Improvisation gibt es nun einen ersten schweizerischen nationalen Leitfaden für das Drehen von intimen Szenen.
Ende März kündigte die Schweizer Produktionsfirma und der Verleih DCM mit Sitz in Berlin und Zürich an, den Mitstreiter Ascot Elite zu übernehmen. Wir haben bei beiden Unternehmen nach Einzelheiten über diese Entscheidung nachgefragt.
Es war noch nie so schwierig, das richtige Publikum zu finden. Bei Cineworx entwickeln Stéphanie Torche und Sedina Delić-Tanović, die Leiterin beziehungsweise die Kommunikationsbeauftragte für die Westschweiz, bereits ab der Ankaufsphase Strategien, um die Sichtbarkeit von Schweizer und internationalen Filmen zu gewährleisten.
Der Gründer von Filmsuite begleitet die Veröffentlichung von Autorenfilmen in der Schweiz. Er erklärt, wie sich die Sichtbarkeit eines Films heute in einem übersättigten und unvorhersehbaren Markt aufbaut.
Kleinere Redaktionen, veränderte Promotionsstrategien, allgegenwärtige Plattformen: Die verwandelte Medienlandschaft macht es schwer, einem Film Sichtbarkeit zu verleihen.
Matthias Bürcher, Leiter Dienst Auswertung und Angebotsvielfalt, erklärt, wie es mit der Verleihförderung beim Bundesamt für Kultur aussieht.
Ein Filmstart ist innerhalb strategischer und wirtschaftlicher Herausforderungen ein fragiler Prozess. Anhand von «À bras-le-corps» von Marie-Elsa Sgualdo, verliehen durch Outside the Box, zeigen sich die Mechanismen des unabhängigen Verleihs in der Schweiz.
Der Filmverleih vereint in sich logistische und kreative Aufgaben. Bei der Auswertung eines Films spielt er eine zentrale Rolle und steht in einer Mittlerstellung zwischen Produktion und Kinobetrieb. Häufig trägt er ein erhebliches finanzielles Risiko.
Das italienischsprachige Filmschaffen wird in der Schweiz durch einen von der Ticino Film Commission ins Leben gerufenen Förderfonds und zwei Atelierstipendien für Drehbuch in der Casa Pantrovà in Carona unterstützt, während begleitende Programme bisher fehlen. Ein interessantes Beispiel für ein solches Programm existiert im Bereich des Theaters: das 2021 lancierte Projekt Luminanza. Wir haben uns mit dem Verantwortlichen Alan Alpenfelt darüber unterhalten.