10’000 Leinwände
China verfügt weltweit über die meisten Kinoleinwände: rund 10’000.
Unter Streiflichter finden sich Kurzmeldungen aus der Schweiz und Ausland zu filmpolitischen Themen sowie Informationen zu den wichtigsten Terminen und Initiativen.
China verfügt weltweit über die meisten Kinoleinwände: rund 10’000.
Ab dem 1. Mai 2026 hat Florian Pfingsttag-Jenni die neu geschaffene Position des Deputy Managing Director bei MEDIA Desk Suisse übernommen. Seit 2017 ist er als Funding Consultant für die Bereiche Projektentwicklung und Promotion tätig und hat diese Förderlinien in den vergangenen Jahren massgeblich mitgeprägt. Auch in seiner neuen Funktion wird er diese Verantwortungsbereiche weiterhin betreuen. Mit der Erweiterung seiner Rolle übernimmt er zudem die offizielle Stellvertretung der Geschäftsführerin Corinna Marschall.
Die Schweiz wird in mehreren Sektionen des Festival de Cannes 2026 mit sechs Filmen vertreten sein, darunter Spielfilme, Dokumentarfilme und Kurzformate. In der Sektion Un Certain Regard präsentiert Katharina Rivilis «I’ll Be Gone in June» (120 Min.), eine Koproduktion mit minoritärer Schweizer Beteiligung. Die Semaine de la Critique zeigt zwei Filme: «Dua» (100 Min.) von Blerta Basholli sowie den dokumentarischen «I Think You Should Be Here» (12 Min.), gemeinsam realisiert von Anna-Marija Adomaitytė und Elie Grappe. Bei ACID Cannes läuft der «Virages»(89 Min.) von Céline Carridroit und Aline Suter. Die Quinzaine des Cinéastes präsentiert ebenfalls einen Dokumentarfilm: «Gabin» (105 Min.) von Maxence Voiseux. Schliesslich ist in der Sektion La Cinef, die Filmhochschulproduktionen gewidmet ist, «Always Wanted to Be God, Never Wanted to Do Good» (21 Min.) vertreten, ein hybrider Film von Noa Epars und Marvin Merkel.
Gemeinsam mit anderen Verbänden hat der ARF/FDS Bundesrat Albert Rösti einen offenen Brief adressiert: Die Ablehnung von 61,9 Prozent der «Halbierungsinitiative» zeuge von einer eindeutigen Haltung zur SRG. Entsprechend soll diese auf Bundesebene keine weitere Schwächung erfahren, sondern weiterhin «kulturelle Vielfalt sichtbar machen, Sport für alle zugänglich machen, Schweizer Unterhaltung anbieten, im digitalen Raum präsent bleiben, alle Sprachregionen verbinden».
Die Schweizer Produktionsfirma und Filmverleih DCM mit Sitz in Berlin und Zürich übernehmen die Schweizer Produktionsfirma und Filmverleih Ascot Elite. Die gesamte Belegschaft von 23 Personen bleibt bestehen.
Die Leitung des Festival du Film Français d’Helvétie (FFFH) hat sich nach über zwanzig Jahren zurückgezogen. Um Biel weiterhin ein französischsprachiges Filmfestival zu ermöglichen, organisiert ein dafür gegründeter Verein künftig das neue «Festival du Film Francophone Biel/Bienne» (3F2B). Er besteht aus Edna Epelbaum, Virginie Borel und Laurent Sandoz. Der Verein wird vom 16. bis 20. September 2026 die erste Ausgabe des 3F2B veranstalten. Es bietet ein Programm mit Filmen aus dem gesamten französischsprachigen Raum und versteht sich als Plattform für den Austausch zwischen Publikum, Filmschaffenden und Fachleuten aus der Filmbranche.
In Zusammenarbeit mit Videocompany präsentieren die Museen Aargauer Kunsthaus (bis zum 31. Mai) und Kunstmuseum Solothurn (bis zum 17. Mai) eine umfangreiche, wegweisende Ausstellung zum Thema Videokunst. Unter dem Titel «Mehr Licht» ist die Vielfalt der Schweizer Medienkunst seit den 1970er Jahren bis heute zu entdecken. Es fällt auf den ersten Blick auf, welche Einflüsse sie auf das hiesige Filmschaffen hat. Viele Kunstschaffende waren und sind schliesslich auch selbst Filmschaffende.
Lili Hinstin, ehemalige künstlerische Leiterin des Filmfestivals von Locarno, ist im Alter von 48 Jahren nach langer Krankheit verstorben, wie das Festival am Dienstag bekannt gaben und ihr Andenken würdigten. Sie hatte die Ausgaben 2019 und 2020 geleitet und war die Nachfolgerin von Carlo Chatrian, bevor sie ihr Amt im September 2020 aufgrund strategischer Meinungsverschiedenheiten niederlegte. Ihre Zeit in Locarno war insbesondere durch eine an die Pandemie angepasste Ausgabe 2020 geprägt, bei der sie Massnahmen zur Unterstützung der Branche eingeführt hatte. Seit 2023 leitete sie das Programm des Internationalen Filmfestivals von Biarritz Nouvelles Vagues.
Die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance, die auf rund 110 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, sorgt in Europa für Besorgnis: Marktkonzentration, eine mögliche Verarmung der filmischen Vielfalt und potenziell steigende Preise bei Streaming-Plattformen.
Memoriav organisiert am 22. April in Bern eine Weiterbildung zur Prävention von Schäden an und zur Notfallrettung fotografischer Sammlungen, die sich an Fachleute des audiovisuellen Kulturerbes richtet.
Die Serie «Uniformes», die eine Genfer Polizeibrigade zeigt, die mit den Folgen eines dramatisch verlaufenden Einsatzes konfrontiert ist, wird ab dem 23. April auf Play RTS online verfügbar sein, bevor sie ab dem 26. April wöchentlich auf RTS 1 ausgestrahlt wird. Die Produktion entsteht im Rahmen des Pacte de l’audiovisuel, über den die SRG SSR jährlich 50 Millionen Franken in Schweizer Filme und Serien investiert.
David Linde, ehemaliger CEO von Participant Media und früherer Präsident von Universal Pictures, wurde zum Leiter des Sundance Institute ernannt. Das Festival bereitet derzeit seinen Umzug von Park City (Utah) nach Boulder (Colorado) vor, der ab 2027 geplant ist.