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Agenda

28.04 - 07.05.2020


Pink Apple Schwullesbisches Filmfestival Zürich

Das schwullesbische Filmfestival Pink Apple wurde 1997 von einer Handvoll Filmbegeisterter im thurgauischen Frauenfeld gegründet. Der Schweizer «Apfelkanton» stand Pate bei der Namensgebung. Ziel war die «Förderung homosexueller Emanzipation und Akzeptanz» in der Provinz – auf kultureller Basis. 1998 wurde das Festival erstmals durchgeführt – mit 10 Filmen und viel Publikumszudrang im kleinen Cinema Luna in Frauenfeld.

In Zürich landete Pink Apple mit 7 Filmen in 7 Vorstellungen im Arthouse Movie im Gefolge der lesbisch-schwulen Eurogames, die im Jahr 2000 dort stattfanden – und war von Beginn weg ein Erfolg. Seither hat sich das Festival grossmehrheitlich Richtung Grossstadt verlagert, wo der wachsende Zuspruch das Bedürfnis nach einer alljährlich stattfindenden queeren Filmauswahl über die Jahre untermauerte. 2003 fand die Eröffnungsfeier von Pink Apple erstmals in Zürich statt – gezeigt wurden in 40 Vorstellungen rund 50 Filme, vornehmlich Schweizer Premieren. Mittlerweile ist das schwullesbische+ Festival Pink Apple zum grössten und bedeutendsten seiner Art in der Schweiz avanciert: Das Programm umfasst rund 120 Filme aus aller Welt – Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme – ebenso viele Veranstaltungen und lädt alljährlich zahlreiche nationale und internationale Gäste zu sich ein. Allerdings blieb Pink Apple seinem Ursprungsort bis heute treu: Im Anschluss an die Durchführung in Zürich findet das Festival jeweils mit einem ausgewählten Programm auch in Frauenfeld statt.
Das Publikum von Pink Apple steigerte sich von anfänglich 500 auf über das Zwanzigfache: 2019 besuchten rund 11 000 Personen in Zürich und Frauenfeld das Festival.

Pink Apple legt nebst seiner soziopolitischen Ausrichtung auch Wert auf Veranstaltungen mit einer filmhistorischen und/oder filmästhetischen Ausrichtung. Ergänzend zum Filmprogramm gibt es jeweils Q&As, Podiumsgespräche, Vorträge, Public Viewings gelegentlich Ausstellungen und Masterclasses. Seit 2015 vergibt Pink Apple einen Festival Award für Verdienste im schwullesbischen+ Filmschaffen. Die bisherigen Preisträger*innen sind: Lionel Baier, Léa Pool, Rob Epstein & Jeffrey Friedman, Christine Vachon und Rosa von Praunheim.

2018 wurde Pink Apple mit der Goldenen Ehrenmedaille des Kantons Zürich für seine kulturellen Verdienste sowie im Rahmen des 1. Diversity Award mit dem LGBT+ Award ausgezeichnet.
2018/19 änderte Pink Apple seinen Namenszusatz in schwullesbisch+.
Im September 2019 startete Pink Apple zusammen mit den Arthouse-Kinos die monatliche Filmreihe «Uto goes Pink!».

www.pinkapple.ch