Einige unverpassbare Termine
Fr 20.1, 10:15 – 11:45 Uhr, Kreuz
«Künstliches Licht auf die Realität»
Heute ist es möglich, auf engstem Raum, im Dunkeln, auf einem rasenden Motorrad oder in einem Lift zu drehen. Das Licht im Kino hat sich verändert: Dokumentarfilm und Spielfilm rücken näher zusammen, Filmtechniker:innen sind aufgerufen, das Licht «auszuschalten» und die Schatten zu erzeugen, die das Leben erzählen. Leichte Kameras, die immer besser auf natürliches Licht reagieren, ersetzen die «Dienstlampe». Der Kreativität scheinen keine Grenzen gesetzt. Hat diese technische «Demokratisierung» zu einer Verarmung des Handwerks geführt?
Fr 20.1, 13:00–13:30 Uhr, Haus der Kunst St. Josef
«MEDIA Desk Suisse: Ausblick auf die neue Förderung für Koentwicklung»
Rückblick und Ausblick auf die MEDIA-Ersatzmassnahmen und Vorstellung der neuen Förderlinie Koentwicklung von minoritären Projekten. Welche Projekte profitieren von Koentwicklung? Auf Deutsch mit simultaner Übersetzung. In Zusammenarbeit mit Cinébulletin.
Sa 21.1, 10:15 – 11:45 Uhr, Kreuz
«Intimität vor der Kamera»
Aufgewachsen mit einem unlimitierten Zugang zu Bildern, stellt sich die Frage, wie junge Menschen mit ihrer Intimität umgehen: Wo liegt die Grenze zwischen Fantasie und Realität? Was bedeutet es, Verbote zu übertreten in einer Zeit, die sich gerne tabufrei zeigen würde – oder ist sie nicht doch stärker eingeschränkt als früher? Was steckt hinter der Inszenierung einer intimen Situation auf der Leinwand? Welche ethischen Fragen wirft dies in der Schauspieler:innenführung auf?
Mo 23.1, 11:30–12:45 Uhr, Kino im Uferbau
«Archivfieber»
Noch nie waren Archivbilder so präsent und zugänglich wie heute. Was für Veränderungen bringt dies für die Filmemacher:innen mit sich? Verändert sich im Zuge dieser Entwicklung gar die Rolle der Regisseur:innen? Und welche neue Rolle spielt der Filmeditor beim Aufbau der Dramaturgie aus Archivbildern? Eine zentrale Funktion kommt dabei den «Archive Producer:innen» zu, die verantwortlich für die Arbeit mit den Archiven sind und in deren Aufgaben sich historische, rechtliche und künstlerische Aspekte vereinen.
Mo 23.1, 18:30–19:30 Uhr, Stadttheater
«Intimie Territorien, zwischen Film und Theater»
In ihren jeweiligen Werken untersuchen Sophie Dascal, Clea Eden, Charlotte Riondel und Alejandra Jenni durch Theater, Film oder die Verbindung beider Medien die Begriffe Gebären, Sexualität und Zuneigung. Ein Gespräch zum dokumentarischen Essay «Mamma» über die Entstehung des Stückes «Matrices» und des zwischen Theater und Film angesiedelten Projekts «Zärtlich», unterstützt durch das Migros Kulturprozent Story Lab.