Der nordische Film rückt näher zusammen
Die fünf nordischen Filminstitute verstärken ihre Zusammenarbeit, um Filme besser zu verbreiten, ohne dabei ihre nationalen Systeme zusammenzulegen.
Hollywood Reporter / kah 23. Januar 2019
Sieben von 17 Filmen im Wettbewerb der Berlinale, das sind 41 Prozent, stammen von Regisseurinnen.
Die Berlinale macht deutliche Fortschritte im Hinblick auf ihr Ziel, Frauen im Programm angemessen zu repräsentieren. So stammen mittlerweile sieben von siebzehn Filmen im Wettbewerb, das sind 41 Prozent, von Regisseurinnen. Festivaldirektor Dieter Kosslick hat gegenüberHollywood Reportererklärt: «Wenn man sich bemüht, macht man Fortschritte. Es ist möglich, die Dinge zu ändern.»
In den 17 Jahren seiner Direktion sind Frauen mit vier goldenen Bären ausgezeichnet worden; die zwei letzten gingen an Adina Pintilie für «Touch Me Not» und an Ildiko Enyedi für «On Body and Soul».
In einem weiteren Artikelschreibt das Magazin, dass 48.6 % der ausgewählten Projekte beim Co-Produktion Market der Berlinale von Frauen stammen.
Ganz anders bei den diesjährigenOscars: Dort wurde keine einzige Frau in der Kategorie Bester Film und Beste Regie nominiert.