Thomas Imbachs SpielfilmGlaubenbergüber eine
obsessive Geschwisterliebe und Reise ins Ungewisse, wurde für denInternationalen Wettbewerbselektioniert. Imbach hat zuletzt Mary Queen Of Scots (2013) im Wettbewerb des Locarno Festivals präsentiert.
Im WettbewerbCineasti del presente gibt esCeux qui travaillent, den Erstlingsfilm von Antoine Russbach
(Box Productions) zu entdecken, der die Geschichte eines fünffachen
Familienvaters erzählt, der unerwartet seine Arbeit verliert, was ihn seine
bisherigen Werte anzweifeln lässt. Zudem wurde der DokumentarfilmClosing Time von Nicole Vögele (beauvoir films) ausgewählt, eine kinematographische
Meditation ins pulsierende Nachtleben von Taipeh. Vögeles erster langer
Dokumentarfilm Nebel (2014) wurde an der Berlinale uraufgeführt und mehrfach
ausgezeichnet.
Schweizer Koproduktionen auf der Piazza Grande
Auf derPiazza Grandelaufen dieses Jahr drei
Schweizer Koproduktionen:Le vent tournevon Bettina Oberli (Rita Productions),
koproduziert mit Frankreich und Belgien, die italienisch-schweizerische
KoproduktionUn nemico che ti vuole bene von Denis Rabaglia (Turnus Film) und
der italienisch-französisch-schweizerische FilmL’ospitedes italienischen Regisseurs
Duccio Chiarini (Cinédokké).
Im nationalen Wettbewerb derPardi di domanisind dreizehn neue Schweizer Kurzfilme programmiert, unter anderem von Laurence
Favre, Claudius Gentinetta, Jela Hasler und Delia Hess. Die Sektion Fuori
concorso zeigt zwei Schweizer Filme:Insulairevon Stéphane Goël (Association
Climage) und der erste rätoromanische Fernsehfilm der SRG,Amur senza finvon
Christoph Schaub (Zodiac Pictures).
Die ProgrammreiheHistoire(s) du cinémapräsentiert in Zusammenarbeit mit der Cinémathèque Suisse drei neu restaurierte
Filme des Schweizer Regisseurs Francis Reusser.
Zwei Schweizer Filme in der Semaine de la
critique
DieSemaine de la critiquezeigt zwei
Schweizer Dokumentarfilme:L’Apollon de Gazavon Nicolas Wadimoff (Akka Films)
über den Verbleib der über 2500 Jahre alten Apollo-Statue, die 2013 in Gaza im
Netz eines Fischers entdeckt wurde und#Female Pleasurevon Barbara Miller (Das
Kollektiv für audiovisuelle Werke), der fünf ausserordentliche Frauen mit
unterschiedlichem religiösem Hintergrund bei ihrem Kampf für ein
gleichberechtigtes Verhältnis zwischen Männern und Frauen und für eine
selbstbestimmte Sexualität begleitet.
In Zusammenarbeit mit dem Locarno Festival und
den Solothurner Filmtagen hat SWISS FILMS zehn Schweizer Filme für das ProgrammPanorama Suisseselektioniert. Unter anderem werden die beiden erfolgreichen
DebutfilmeChris the Swissvon Anja Kofmel (Weltpremiere Cannes 2018) undBlue My Mind von Lisa Brühlmann zu sehen sein. Des
Weiteren sindFortunavon
Germinal Roaux undEldoradovon Markus Imhoof programmiert, sowieGenesis 2.0von Christian Frei.