Gabriella De Gara übernimmt die Fiction der SRG
Vom Tessin in die Deutschschweiz: Die Produzentin blickt auf über zwanzig Jahre Erfahrung in Film und Fernsehen zurück – in Redaktion, Produktion und unabhängiger Filmproduktion.
Mitteilung 5. Mai 2025
Die SRG investiert im Rahmen des Pacte de l’audiovisuel jährlich 34 Millionen Franken in die Produktion von Schweizer Filmen und Serien. 2024 unterstütze sie 220 Filmprojekte. Detaillierte Zahlen und Fakten dazu liefert die heute publizierte Broschüre «Facts & Figures – Pacte de l’audiovisuel 2024».
Bei Serien ist es wichtig, dass wir von Anfang an dabei sind. Zum einen, weil sie über unsere Fernsehsender laufen und zum anderen, weil sie für uns einen grossen Programmwert haben. Deshalb finanzieren wir TV-Serien bereits während der Entwicklungsphase. Zuständig sind bei uns die Filmredaktionen der jeweiligen Sprachregion (RSI, RTS, RTR und SRF): Sie verfolgen die Entwicklung der Projekte laufend und geben wichtige Inputs zum Drehbuch. Bei den Kinofilmen sind wir hingegen – mit ganz wenigen Ausnahmen – nicht beteiligt in der Entwicklungsphase, dort konzentrieren wir uns auf die Produktion.
Nein, das nicht. Mehr finanzielle Mittel führen nicht sofort zu mehr Gesuchen. Aber der Vorteil ist, dass mehr Projekte unterstützt werden können als in den Vorjahren. Die Erhöhung von 1 auf 2 Millionen Franken jährlich ermöglicht es unserer nationalen Animationsgruppe, verschiedene Formate auszuwählen: kurze Animationsfilme, lange Kinofilme und vermehrt auch Serien und andere Fernsehformate.
Ein Highlight läuft bereits sehr erfolgreich im Kino: der Spielfilm «Heldin» von Petra Volpe. Nicht nur das Thema Fachkräftemangel im Pflegebereich ist hochaktuell, sondern auch der Film ist richtig gut! Gespannt bin ich auch auf «Hallo Betty» von Pierre Monnard. Die fiktive Verfilmung der Betty-Bossi-Figur mit Sarah Spale in der Hauptrolle stösst auf grosses Interesse. Bei den Serien freue ich mich sehr auf die zweite Staffel von «L’ultim Rumantsch», auf die erste Serie von Jean-Stéphane Bron mit dem Titel «The Deal» und auf die Mafia-Serie «La linea della palma» von Fulvio Bernasconi.
Facts & Figures – Pacte de l’audiovisuel 2024