Zhdk - Zürcher Hochschule der Künste Departement Film

Zhdk - Zürcher Hochschule der Künste Departement Film



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Diplome 21: ZHdK-Studierende präsentieren ihre Abschlussarbeiten

Zum Abschluss ihres Studiums an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) präsentieren die Diplomand:innen ihre Arbeiten aus den Bereichen Art Education, Design, Film, Fine Arts, Musik, Tanz, Theater und Transdisziplinarität. Die ZHdK unterstützt die Studierenden auf ihrem Weg in die Professionalität mit ungewöhnlichen digitalen und analogen Formaten. 

 


Die Kluft kann gross sein zwischen Bühne und Film

Die Kluft kann gross sein zwischen Bühne und Film

In der Schweiz gibt es mehr Schauspiel-Studiengänge an Hochschulen denn Ausbildungen für Filmschauspiel, doch der Sprung von der Bühne ans Filmset gestaltet sich für angehende Schauspieler:innen oft schwierig. Um das Angebot zu ergänzen, wurden in letzter Zeit mehrere Film-Schauspiel-Schulen eröffnet. 


ZHdK-Absolventin bei den First Steps Awards nominiert

ZHdK-Absolventin bei den First Steps Awards nominiert

Am 8. Oktober findet in Berlin die Preisverleihung der First Steps Awards statt. In der Kategorie «Abendfüllender Spielfilm» konkurriert auch ein Film aus der Schweiz: «Electric Fields» von Lisa Gertsch.


Von der Kunst,  den Nachwuchs auszubilden

Von der Kunst, den Nachwuchs auszubilden

Im Schweizer Film fehle es an Fachleuten. Welche Verantwortung kommt dabei den Filmhochschulen zu? Wie kommt man den Bedürfnissen der Branche entgegen? Gespräch mit Sabine Boss und Paolo Moretti, die jeweils die Fachrichtung Film an der ZHdK und ECAL verantworten. 


Zürcher Filmpreis für «Polish Prayers»

Zürcher Filmpreis für «Polish Prayers»

Die Zürcher Filmpreise 2023 gingen an zwei Dokumentarfilme, einen Kurzfilm und einen Spielfilm.


Eine Frage des Gefühls und der Haltung

Eine Frage des Gefühls und der Haltung

Die Schnittmeisterin Bigna Tomschin ist eine Geschichtenerzählerin mit Hang zu Filmprojekten im Grenzbereich. An den Solothurner Filmtagen ist sie mit dem Kurzfilm «Diciassette» und dem Musikvideo «Light Light» vertreten. 

Lisa Gertsch wurde am Max Ophüls Preis 2024 prämiert

Lisa Gertsch wurde am Max Ophüls Preis 2024 prämiert

Mit «Electric Fields» gewann Lisa Gertsch am Festival in Saarbrücken nicht nur den Preis für den besten Spielfilm, sondern auch für das beste Drehbuch und ihr Film wurde schliesslich noch von der internationalen Kritikerjury ausgezeichnet. Wir stellen drei Fragen.


Ins beste Licht setzen

Ins beste Licht setzen

Die optimale filmische Darstellung von nicht-weissen Hauttönen wurde lange aus technischen, aber auch politischen Gründen vernachlässigt. 


Am Max-Ophüls-Preis zu Gast

Am Max-Ophüls-Preis zu Gast

Auch in diesem Jahr findet vom 20. bis 26. Januar in Saarbrücken eines der wichtigsten Festivals, das explizit der Nachwuchsförderung gewidmet ist, statt. Junge Filmschaffende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bekommen mit ihren ersten Arbeiten am Max-Ophüls-Preis eine einzigartige Plattform.


«Wohin verschwindet das Weiss des Schnees, wenn er schmilzt?» von Jonathan Jäggi

Manchmal bleibt man, weil man nicht weiss, dass es noch etwas anderes geben könnte. Eine Mutter und ihre Tochter führen ein ruhiges Leben auf dem Familienhof, das von Gewohnheiten und Regeln bestimmt wird. Eines Tages taucht aus dem Nichts eine Drohne auf und sorgt für Unruhe. Die Mutter ist erschüttert, als sie beobachtet, wie ihre Tochter von der Drohne in die Irre geführt wird - es kommt zu einer längst überfälligen Konfrontation.

Der Film, entstanden 2023 in Obbürgen (NW) in enger Zusammenarbeit mit Drehbuchautorin Silvia Gabriel und Kameramann Raphaël Piguet, erzählt eine Geschichte über Herkunft, Perspektiven und  einer Auseinandersetzung mit dem «Anderen». Eine ruhige Reflexion, die auf die ländliche Schweiz blickt, aber den Betrachter in den Fokus rückt.


«Transit» von Wero Rodowicz

Wero Rodowicz über «Transit» :
«'Transit' ist ein Herzensprojekt, das ich im Rahmen des MA Directing Fiction Programms an der ZHdK in Zürich realisiert habe. In diesem magisch-realistischen Kurzfilm begleite ich eine junge polnisch-französische Frau auf ihrer Reise in eine nostalgische Unterwelt, wo sie ihrem verstorbenen Vater ein letztes Mal begegnet. Gedreht in Zürich, verbindet der 20-minütige Film die kühle Ästhetik des Brutalismus mit einer magischen Intimität, um universelle Themen wie Verlust und Zugehörigkeit zu erforschen. Die Zusammenarbeit mit Tomek Rodowicz, einem Weggefährten von Jerzy Grotowski, der die Rolle des Vaters mit beeindruckender Intensität verkörpert, war eine besondere Ehre. Ola Rudnicka, Muse von Chanel, bringt als Tochter eine faszinierende Vielschichtigkeit ein, während Sabine Timoteo mit ihrer geheimnisvollen Präsenz die emotionale Tiefe verstärkt. Für mich war 'Transit' eine emotionale Recherche für meinen kommenden Langfilm 'A Simple Drama' und weitere Werke über Frauen, die um verlorene Welten trauern.»


Kamerasensoren: Mythos und Realität

Kamerasensoren: Mythos und Realität


«La Joie de Vivre» von Hae-Sup Sin

Der Kurzfilm «La Joie de Vivre» entstand im Frühjahr 2023, zum Ende des ersten Semesters, im Rahmen des Masterprojekts «Fiktion 1». Eine bunt gemischte Crew von Masterstudierenden verschiedener Fachrichtungen fand sich zusammen und musste eine gemeinsame Vision entwickeln. Für die Regie bedeutete dies die besondere Herausforderung, ein fremdes Drehbuch umzusetzen. Besonders interessant war die Inszenierung der Musical-Szene, die bereits in der Drehbuchphase durch eigens komponierte Chansons und eine choreografierte Tanznummer vorbereitet wurde. Anfang 2024 wurde er fertiggestellt und feierte an den Hofer Filmtagen Weltpremiere.

Hae-Sup Sin (geboren 1991) ist ein schweizerisch-koreanischer Regisseur aus Opfikon. Im Bachelorstudium Film an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) erwarb er die Grundlagen des Filmemachens und entdeckte seine Leidenschaft für kulturübergreifende Geschichten, die er im Masterstudium Regie Spielfilm vertieft. Derzeit arbeitet er an der Fertigstellung seines Diplomfilms „Ban Dal“.


Arbeiten mit jungen Spielenden

Arbeiten mit jungen Spielenden

Es gibt nicht nur rechtliche Richtlinien, die das Drehen mit jungen Darstellenden bestimmen. Jeder Filmschaffende muss seine eigene Methode im Umgang mit Kindern finden, aber in den jeweiligen Erfahrungen spiegeln sich viele Gemeinsamkeiten.


«Alle für Einen» von Laura Pascu (ZHdK, 2025)

Laura Pascu ist 1997 in Wien, Österreich, geboren. Als Regisseurin und Editorin spezialisiert sie sich auf hybrides, charaktergetriebenes Erzählen zwischen Fiktion und Dokumentarfilm. Sie hat einen Bachelor in Animationsfilm aus Zagreb und studiert derzeit im Master Regie an der ZHdK Zürich. Ihr Kurzfilm «Alle für Einen» (2025) entstand an der ZHdK, ihr Debüt-Langfilm «Between Us» (2025) befindet sich aktuell in der Festivalauswertung.


«Nest» von Stefania Burla

Stefania Burla ist eine polnisch-schweizerische Filmemacherin. 2017 begann sie das Bachelorstudium in Film an der Zürcher Hochschule der Künste. 2019 absolvierte sie einen Austausch an der School of Visual Arts in New York. 2023 fing sie ihr Masterstudium in Regie Spielfilm an der ZHdK an. Sie ist Mitbegründerin der rumor filmkollektiv GmbH und entwickelt zurzeit ihren ersten Langspielfilm «Sezon» (Arbeitstitel).