Teresa Vena 10. März 2026
«Alle für Einen» (2025) ist eine tragikomische Familiengeschichte über drei entfremdete Geschwister, die sich nach dem Tod ihrer Mutter zum Ausräumen der Wohnung wiedersehen. Sue (38), Louisa (35) und Tommi (30) treffen zwischen Traumfängern, Götteraltären und einem chaotischen Sammelsurium aus Ramsch aufeinander und mit ihnen prallen auch ihre gegensätzlichen Charaktere aufeinander. Die ohnehin angespannte Atmosphäre eskaliert, als sich herausstellt, dass das Erbe an eine überraschende Bedingung geknüpft ist: die gemeinsame Pflege von Marlis Hündchen Valu. Plötzlich liegt allen das Tier am Herzen, das zuvor niemand haben wollte. Mit Augenzwinkern und Feingefühl erzählt der Film von Gier, Verlust und den absurden Verstrickungen familiärer Beziehungen. Eine Geschichte über die Komplexität von Familiendynamiken im Schatten der Trauer, entstanden 2025 an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK).
Laura Pascu ist 1997 in Wien, Österreich, geboren. Als Regisseurin und Editorin spezialisiert sie sich auf hybrides, charaktergetriebenes Erzählen zwischen Fiktion und Dokumentarfilm. Sie hat einen Bachelor in Animationsfilm aus Zagreb und studiert derzeit im Master Regie an der ZHdK Zürich. Ihr Kurzfilm «Alle für Einen» (2025) entstand an der ZHdK, ihr Debüt-Langfilm «Between Us» (2025) befindet sich aktuell in der Festivalauswertung.