Startschuss für filmo
«filmo», die Plattform für Schweizer Filmklassiker, ist seit gestern online.
«filmo», die Plattform für Schweizer Filmklassiker, ist seit gestern online.
Zur Stärkung der Filmberichterstattung und für einen aktiven Filmdiskurs: Der SVFJ wählt neu jeweils einen «Film des Monats» und will damit die Berichterstattung dazu in Umlauf bringen.
Nach Venedig und, in kleinerem Umfang, der Berlinale treibt eine Auszeichnung für Netflix bei den Baftas die Kinobetreiber auf die Barrikaden.
Auf der neuen, dreisprachigen Filmplattform Cinefile öffnet sich Mitte November
ein Schweizer Fenster. Eine Vorschau auf das Angebot.
In einem Testscreening wurde «Der Läufer» knapp 300 Zuschauern vorgeführt. Danach wurde das Drama entscheidend verändert. Die Methode ist erprobt und erfolgreich, wird bei uns aber kaum angewendet.
Verleiher Wolfgang Blösche von der Filmcoopi kennt Testscreenings vor allem aus Deutschland – und empfiehlt sie der Schweiz sehr.
250'000 Besucherinnen und Besucher haben am «Allianz Tag des Kinos» vom 2.
September über 2'400 Filmvorführungen besucht.
Das Kino hat die Einführung des Fernsehens in den Fünfzigerjahren, der Videokassette in den Achtzigerjahren und der DVD in den Neunzigerjahren überlebt. Es bestehen also Chancen, dass das Kino auch das Internet überleben wird. Doch die Besucherzahlen sind schlecht (vor allem im Jahr 2018), und selbst wenn sie seit 20 Jahren mit 13 bis 16 Millionen Eintritten relativ stabil sind, so halten sie nicht mit dem Bevölkerungswachstum Schritt. Um sich ihr Publikum zu sichern, müssen die Kinos nicht nur untereinander und mit den Streaming-Plattformen, sondern mit einer mächtigen und facettenreichen Unterhaltungsindustrie konkurrieren.
Laurent Toplitsch, Gründer des Kulturkinos Zinéma in Lausanne, über soziale und kulturelle Angebote neben dem Kinobetrieb.