Hilfe vom Bund wegen den Folgen von Corona
Die Auswirkungen der Coronavirus-Krise sind unabsehbar, die Ereignisse überstürzen sich. Hier eine Chronologie von Reaktionen, die die Filmbranche betreffen.
Die Auswirkungen der Coronavirus-Krise sind unabsehbar, die Ereignisse überstürzen sich. Hier eine Chronologie von Reaktionen, die die Filmbranche betreffen.
Der Spielfilm «Le milieu de l’horizon» von Delphine Lehericey und der Dokumentarfilm «Immer und ewig» von Fanny Bräuning werden in jeweils zwei Kategorien ausgezeichnet. Damit sind zwei Frauen die grossen Gewinnerinnen des Schweizer Filmpreises. Anstelle der Preisverleihung strahlen die Sender der SRG SSR am 27. März ein Sonderprogramm zum Schweizer Film aus.
Angesichts der Schliessung von Schulen in der ganzen Schweiz passt die SRG ab dem 16. März und bis auf Weiteres ihr Radio-, Fernseh- und Digitalprogrammangebot in jeder Region schrittweise an. Die Programme für Kinder und Jugendliche werden verstärkt.
Nach der Absage der 34. Ausgabe des FIFF (20. bis 28. März) wird ein Teil des Programms verteilt über das ganze Jahr zu sehen sein, im Rahmen von anderen Festivals, online, im Fernsehen und anlässlich von punktuellen Veranstaltungen.
Die Kantone der Westschweiz haben sich verpflichtet, ihre jährliche Unterstützung von 10 Millionen Franken für Cinéforom für den Zeitraum 2021-2025 beizubehalten und ihren Beitrag im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu erhöhen, dass die Stiftung im Jahr 2025 über ein Budget von 11 Millionen Franken verfügt.
Die Mitglieder des Verbands Cinélibre mussten mit grosser Bestürzung davon Kenntnis nehmen, dass ihr Geschäftsführer Robert Richter seinen Kampf gegen den Krebs verloren hat. Ein Nachruf von seiner Frau Barbara Müller Richter und von Beat Obergfell (Vorstand Cinélibre).
Aufgrund der Entwicklung der COVID-19-Epidemie wird die 34. Ausgabe des FIFF, die vom 20. bis 28. März hätte stattfinden sollen, abgesagt.
Nach dem Beschluss des Bundesrates, jede Veranstaltung mit mehr als 1000 Personen abzusagen, und in Absprache mit den Gesundheitsbehörden des Kantons Genf haben der Stiftungsrat des FIFDH, die Direktion des FIFDH und sein Team beschlossen, die 18. Ausgabe des Festivals, das vom 6. bis 15. März 2020 stattfinden sollte, abzusagen.
Die Redaktion der französischen Zeitschrift ist nach dem Eintritt neuer Aktionäre, darunter acht Produzenten, geschlossen zurückgetreten. Nach Ansicht der Redaktion wären Interessenskonflikte unvermeidlich.
Der Bundesrat hat am 26. Februar die Kulturbotschaft 2021–2024 verabschiedet und an das Parlament überwiesen. Zusätzlich zur Streaming-Abgabe wird in der Vorlage nach der Vernehmlassung nun auch vorgeschlagen, in der Schweiz aktive ausländische Fernsehsender zu besteuern. Zudem kann das ZFF wieder Gelder vom BAK erhalten.
Vom 12. bis 19. März 2020 werden in Zürcher Kinos aktuelle Filme gezeigt, welche die Kultur, Geschichte und Religion des Judentums zum gemeinsamen Nenner haben.
Am 12. Februar 2020 ist die Filmautorin Marlies Graf im Alter von 76 Jahren gestorben.