Une journée consacrée aux enjeux autour de la diffusion des films documentaires

Une journée consacrée aux enjeux autour de la diffusion des films documentaires

19. Oktober 2021

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Die Realität wartet nicht

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Sie nennt sich Entwicklung: Die Zeit vor Beginn der Dreharbeiten, in der man recherchiert, erste Bilder sammelt, Protagonisten und Protagonistinnen überzeugt und die Form definiert. In der Schweiz gibt es Finanzierungen für diese Phase. Doch im Dokumentarfilm beginnt sie oft schon vor den Förderungen und dauert zuweilen bis in die Produktion hinein.


Kelly Reichardt: «Die Suche nach dem geeigneten Schauplatz führte mich zur eigentlichen Essenz des Films»

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Erneut hat Visions du Réel in Zusammenarbeit mit der ECAL und der Cinémathèque suisse eine bedeutende Persönlichkeit der internationalen Filmlandschaft in die Schweiz gebracht. Der US-amerikanischen Regisseurin Kelly Reichardt widmete das Festival eine Retrospektive und lud unter anderem zu einem umfangreichen Publikumsgespräch ein.


Ein Dokumentarfilm als Ort des Zuhörens

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In seinem Debütfilm, der in Solothurn mit einem Preis ausgezeichnet wurde, greift Dino Hodic auf Zeitzeugenberichte und Familienarchive zurück, um persönliche Erinnerungen mit der kollektiven Geschichte zu verweben. Auf der Basis der Erzählungen Hasans und der Reflexionen des Regisseurs widmet sich der Film noch einmal dem Balkankonflikt. Hasan überlebte den Völkermord von Srebrenica, der Regisseur wuchs in der Zeit des Balkankriegs in der Schweiz auf und fuhr für die Dreharbeiten wieder in seine Geburtsstadt Zvornik. «Nessuno vi farà del male», produziert von der Bergeller Firma Fiumi Film und koproduziert von RSI, ist kein politischer Film, sondern ein gemeinsamer Weg des Zuhörens und sich Austauschens.