Joëlle Comé übernimmt das Präsidium des FIFDH
Ihr Werdegang führt von der humanitären Arbeit über Filmproduktion bis zur Kulturpolitik und verbindet seit mehr als zwanzig Jahren Kino, Diplomatie und Institutionen.
Alexandre Ducommun / PM 16. Mai 2023
Nach einer turbulenten 21. Ausgabe, die mit dem Abgang der Direktion endete, erholt sich das Festival du film et forum international sur les droits humains (FIFDH) mit einer neuen Führungsorganisation. Laila Alonso Huarte, derzeit Verantwortliche für kulturelle Aktionen und Publikumsentwicklung und seit sechs Jahren Mitarbeiterin des Festivals, und Laura Longobardi, derzeit Verantwortliche für das professionelle Programm Impact Days und seit sieben Jahren beim Festival engagiert, werden sich künftig die Funktion der künstlerischen Leitung teilen. «Wir wollen unser Publikum mit Filmen ansprechen, die durch ihre künstlerische Qualität aufrütteln, und mit Begegnungen, die zu Veränderungen inspirieren», erklärten sie in einer Pressemitteilung.
Die Neugestaltung bietet dem neuen Duo die Gelegenheit, sich auf die Programmgestaltung des Festivals zu konzentrieren, eine Aufgabe, die zuvor mit dem Pflichtenheft der administrativen Leitung verbunden war. Eine neue Perspektive, die «die Mobilisierungskraft des FIFDH verstärkt», so Yves Daccord, Präsident des Stiftungsrats, und die auch dazu beiträgt, dem Team des FIFDH für seine nächste Ausgabe, die vom 8. bis 17. März 2024 stattfinden wird, neuen Schwung zu verleihen.
Die neue künstlerische Leitung wird mit einer neuen administrativen und operativen Leitung zusammenarbeiten, deren Stelle derzeit noch zu besetzen ist. Weitere Informationen finden Siehier.
Laila Alonso Huarte sammelt seit sechs Jahren umfangreiche Festivalerfahrung und arbeitete unter anderem von 2018 bis 2021 für das Festival Les Créatives, wo sie als Koordinatorin des Themenschwerpunkts und als Verantwortliche für die Vermittlung tätig war. Beim FIFDH arbeitete sie mit mehreren Leitungspersonen zusammen und war für verschiedene Programmrubriken verantwortlich, wie das pädagogische Programm des Festivals oder die Erweiterung der Human Rights Film Tour, einer internationalen Tour mit Schweizer Filmen und anschliessenden Debatten.