FIFFs humanitäre Ursprünge
Dieses Jahr feiert das FIFF seine 40. Ausgabe. Das war auch eine Gelegenheit, auf die Anfänge des Festivals in Freiburg zurückzublicken.
Medienmitteilung FIFF 7. März 2022
Vom 18.-27. März findet das Internationale Filmfestival Freiburg statt, gezeigt werden unter anderem 14 Schweizer Filme.
Jedes Jahr begibt das Internationale Filmfestival Freiburg (FIFF) sich auf die Suche nach neuen Filmen aus der ganzen Welt, insbesondere aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Osteuropa, und präsentiert eine Auswahl davon in seinem Programm. Das Festival zeigt Filme aus allen Kulturen und Genres, von intimen, leisen Werken bis hin zu populären Blockbustern. Beim internationalen Programm stehen das afghanische Kino und Filme aus Angola im Zentrum.
Bühne frei für Schweizer Talente
Das FIFF gibt auch dem Schweizer Filmschaffen wieder eine Plattform, insbesondere in seiner SektionPasseport Suisse. Das Prinzip dieses Programms ist einfach: Kurzfilme von Studierenden von Schweizer Filmhochschulen werden von einer Jury bewertet, die aus Gästen der Sektion Neues Territorium besteht. Damit will das Festival den Schweizer Filmnachwuchs fördern und unterstützen. Zu diesem Zweck wird in Zusammenarbeit mit den Schweizer Jugendfilmtagen der Prix Röstigraben verliehen.
Die neue Fernsehserie Hors Saison des Freiburgers Pierre Monnard – von ihm stammt u.a. Platzspitzbaby – wird als Schweizer Premiere und in voller Länge (sechs Episoden) in Anwesenheit der Filmcrew gezeigt. Insgesamt sind über alle Sektionen hinweg 14 Filme zu sehen, die von der Schweiz produziert oder koproduziert wurden.
Ein Brückenschlag zwischen den Kulturen unseres Landess
Das FIFF ist von der Kraft der kulturellen und sprachlichen Vielfalt überzeugt. An der Grenze zwischen der deutsch- und der französischsprachigen Schweiz beheimatet, legt es besonderen Wert auf eine gelebte Zweisprachigkeit. Dank der Unterstützung des Kantons Freiburg werden in diesem Jahr 96% der Filme im Programm in der Originalversion mit französischen und erstmals auch mit deutschen Untertiteln gezeigt. In den kommenden Jahren wird es seine Bemühungen fortsetzen, um das Festival dem deutschsprachigen Publikum noch zugänglicher zu machen.