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«Call it A Day» von Moritz Stuker

Moritz Stuker (2002) studiert seit September 2023 an der Hochschule für Design, Film und Kunst in Luzern in der Studienrichtung Video. Derzeit schliesst er seinen Bachelor mit Fokus Regie ab. Sein Diplomfilm thematisiert die oft unsichtbare Arbeit von Gastarbeitern in einem Steinbruch im Tessin.


«Nest» von Stefania Burla

Stefania Burla ist eine polnisch-schweizerische Filmemacherin. 2017 begann sie das Bachelorstudium in Film an der Zürcher Hochschule der Künste. 2019 absolvierte sie einen Austausch an der School of Visual Arts in New York. 2023 fing sie ihr Masterstudium in Regie Spielfilm an der ZHdK an. Sie ist Mitbegründerin der rumor filmkollektiv GmbH und entwickelt zurzeit ihren ersten Langspielfilm «Sezon» (Arbeitstitel).


«Alle für Einen» von Laura Pascu (ZHdK, 2025)

Laura Pascu ist 1997 in Wien, Österreich, geboren. Als Regisseurin und Editorin spezialisiert sie sich auf hybrides, charaktergetriebenes Erzählen zwischen Fiktion und Dokumentarfilm. Sie hat einen Bachelor in Animationsfilm aus Zagreb und studiert derzeit im Master Regie an der ZHdK Zürich. Ihr Kurzfilm «Alle für Einen» (2025) entstand an der ZHdK, ihr Debüt-Langfilm «Between Us» (2025) befindet sich aktuell in der Festivalauswertung.


«La macchina» von Emma Cavadini (CISA, 2025)

Emma Cavadini (2003, Lugano) wurde in der Schweiz als Tochter einer italienisch-schweizerischen Mutter und eines schweizerischen Vaters geboren. Im Alter von 20 Jahren realisierte sie ihr erstes Projekt: «La macchina», produziert vom Conservatorio Internazionale di Scienze Audiovisive (CISA) in Locarno. Zurzeit absolviert sie ein Regiestudium und arbeitet an einem Kurzspielfilm, der sich mit der Thematik des Antispezismus befasst.


«La Joie de Vivre» von Hae-Sup Sin

Der Kurzfilm «La Joie de Vivre» entstand im Frühjahr 2023, zum Ende des ersten Semesters, im Rahmen des Masterprojekts «Fiktion 1». Eine bunt gemischte Crew von Masterstudierenden verschiedener Fachrichtungen fand sich zusammen und musste eine gemeinsame Vision entwickeln. Für die Regie bedeutete dies die besondere Herausforderung, ein fremdes Drehbuch umzusetzen. Besonders interessant war die Inszenierung der Musical-Szene, die bereits in der Drehbuchphase durch eigens komponierte Chansons und eine choreografierte Tanznummer vorbereitet wurde. Anfang 2024 wurde er fertiggestellt und feierte an den Hofer Filmtagen Weltpremiere.

Hae-Sup Sin (geboren 1991) ist ein schweizerisch-koreanischer Regisseur aus Opfikon. Im Bachelorstudium Film an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) erwarb er die Grundlagen des Filmemachens und entdeckte seine Leidenschaft für kulturübergreifende Geschichten, die er im Masterstudium Regie Spielfilm vertieft. Derzeit arbeitet er an der Fertigstellung seines Diplomfilms „Ban Dal“.


«Noise» von Davide Vacca und Cecilia Scarica (CISA, 2024)

Davide Vacca wurde 1998 in Como geboren, wo er am Centro Formativo Starting Work studierte. Nach seinem Abschluss beschloss er, seiner Leidenschaft zu folgen und sich am Conservatorio Internazionale di Scienze Audiovisive di Locarno (CISA) einzuschreiben, um Film zu seinem Beruf zu machen. Im Rahmen eines zweijährigen Diplomprojekts führte er zusammen mit Cecilia Scarica Regie bei seinem letzten Kurzfilm «Noise».

Cecilia Scarica wurde 2001 in Como geboren, wo sie das Liceo delle Scienze Umane 'Teresa Ciceri' absolvierte. Nach dem Abitur beschloss sie, ihrer Leidenschaft zu folgen und schrieb sich am Conservatorio Internazionale di Scienze Audiovisive di Locarno (CISA) ein. Obwohl sie sich vor allem für das Bühnenbild interessiert, führte sie bei ihrem ersten Kurzfilm, «Noise», zusammen mit Davide Vacca als zweijähriges Diplomprojekt Regie.


«I Walk the Line» von Linus Cart

In der ersten Woche ihres Studiums im Bachelor Video erhielten die Studierenden die Aufgabe, die unmittelbare Umgebung des Campus, die Gemeinde Emmenbrücke, visuell und auditiv zu erkunden. Zur Verfügung standen ihnen Zeit zur Erkundung und Beobachtung der Umgebung und ihre Handys, um eine ein- bis fünfminütige Plansequenz zu realisieren, die ohne umfangreiche Postproduktion auskommt.

Dieses Vorgehen ermöglichte allen Studierenden, unabhängig von ihren technischen Vorkenntnissen, eine erste filmische Auseinandersetzung mit der Darstellung von Raum und Zeit im dokumentarischen Film. Es entstanden 15 verschiedene Plansequenzen. Den Studierenden stand es frei, ihre Plansequenzen als Vorrecherche für ihr anschliessendes erstes Filmprojekt zu benutzen und weiterzuentwickeln.


«Troupeau» von Victor Cateau

Anna lebt mit ihrem Vater, einem Schäfer, in einer abgelegenen Gegend. Eines Abends entdeckt er, dass eine seiner Herden verschwunden ist. In dieser wilden Welt ist es eine gefährliche Idee, von der Herde wegzulaufen. Dieser Film entstand 2023 im Rahmen des von Lionel Baier geleiteten Spielfilm-Workshops des ersten Bachelor-Jahres.


«Transit» von Wero Rodowicz

Wero Rodowicz über «Transit» :
«'Transit' ist ein Herzensprojekt, das ich im Rahmen des MA Directing Fiction Programms an der ZHdK in Zürich realisiert habe. In diesem magisch-realistischen Kurzfilm begleite ich eine junge polnisch-französische Frau auf ihrer Reise in eine nostalgische Unterwelt, wo sie ihrem verstorbenen Vater ein letztes Mal begegnet. Gedreht in Zürich, verbindet der 20-minütige Film die kühle Ästhetik des Brutalismus mit einer magischen Intimität, um universelle Themen wie Verlust und Zugehörigkeit zu erforschen. Die Zusammenarbeit mit Tomek Rodowicz, einem Weggefährten von Jerzy Grotowski, der die Rolle des Vaters mit beeindruckender Intensität verkörpert, war eine besondere Ehre. Ola Rudnicka, Muse von Chanel, bringt als Tochter eine faszinierende Vielschichtigkeit ein, während Sabine Timoteo mit ihrer geheimnisvollen Präsenz die emotionale Tiefe verstärkt. Für mich war 'Transit' eine emotionale Recherche für meinen kommenden Langfilm 'A Simple Drama' und weitere Werke über Frauen, die um verlorene Welten trauern.»


«Come bolle di sapone» di Erica Bulian

IT Una bolla di sapone è un fenomeno interessante: sembra comparire dal nulla, regala un momento di gioia luminosa per poi dissolversi lasciando il retrogusto di un ricordo già sbiadito. Il film parla di questo. La storia di un uomo in un mondo senza colori, ripetitivo e sempre uguale a se stesso. Poi qualcosa in lui compare, come una bolla che si forma in tutto il suo malinconico splendore. La bolla scoppia, e il ricordo rimane come una sospensione del tempo che cristallizza il ricordo nell’emozione del passato.

DE Eine Seifenblase ist ein interessantes Phänomen: Sie scheint aus dem Nichts aufzutauchen, schenkt einen Moment heller Freude und löst sich dann auf und hinterlässt den Nachgeschmack einer verblassten Erinnerung. Davon handelt der Film. Die Geschichte eines Mannes in einer Welt ohne Farben, die sich wiederholt und immer gleich ist. Dann taucht etwas in ihm auf, wie eine Seifenblase, die sich in ihrer ganzen melancholischen Pracht bildet. Die Blase zerplatzt, und die Erinnerung bleibt als eine Aufhebung der Zeit, die die Erinnerung in der Emotion der Vergangenheit kristallisiert.


«Leer und Grau» von Alexander Leonardo Geiser

In der ersten Woche ihres Studiums im Bachelor Video erhielten die Studierenden die Aufgabe, die unmittelbare Umgebung des Campus, die Gemeinde Emmenbrücke, visuell und auditiv zu erkunden. Zur Verfügung standen ihnen Zeit zur Erkundung und Beobachtung der Umgebung und ihre Handys, um eine ein- bis fünfminütige Plansequenz zu realisieren, die ohne umfangreiche Postproduktion auskommt.

Dieses Vorgehen ermöglichte allen Studierenden, unabhängig von ihren technischen Vorkenntnissen, eine erste filmische Auseinandersetzung mit der Darstellung von Raum und Zeit im dokumentarischen Film. Es entstanden 15 verschiedene Plansequenzen. Den Studierenden stand es frei, ihre Plansequenzen als Vorrecherche für ihr anschliessendes erstes Filmprojekt zu benutzen und weiterzuentwickeln.


«Wohin verschwindet das Weiss des Schnees, wenn er schmilzt?» von Jonathan Jäggi

Manchmal bleibt man, weil man nicht weiss, dass es noch etwas anderes geben könnte. Eine Mutter und ihre Tochter führen ein ruhiges Leben auf dem Familienhof, das von Gewohnheiten und Regeln bestimmt wird. Eines Tages taucht aus dem Nichts eine Drohne auf und sorgt für Unruhe. Die Mutter ist erschüttert, als sie beobachtet, wie ihre Tochter von der Drohne in die Irre geführt wird - es kommt zu einer längst überfälligen Konfrontation.

Der Film, entstanden 2023 in Obbürgen (NW) in enger Zusammenarbeit mit Drehbuchautorin Silvia Gabriel und Kameramann Raphaël Piguet, erzählt eine Geschichte über Herkunft, Perspektiven und  einer Auseinandersetzung mit dem «Anderen». Eine ruhige Reflexion, die auf die ländliche Schweiz blickt, aber den Betrachter in den Fokus rückt.