Fokus
So nah, so fern
Minoritäre Koproduktionen mit Schweizer Beteiligung, die dieses Jahr in Solothurn und dann auch anderswo gezeigt werden, zeigen beispielhaft, wie funktionierende Beziehungen zwischen den einzelnen Ländern allen zugute kommen.
Wieso wir mit anderen zusammenarbeiten
Ohne Koproduktionen wäre das Schweizer Filmschaffen ärmer. Bei der internationalen Wahrnehmung des Schweizer Films spielen sie eine wesentliche Rolle. Sie ermöglichen aber auch den kreativen Austausch und tragen zur Vielfältigkeit des kulturellen Angebots in der Schweiz bei.
Neue Partnerschaft
Seit 2022 bemühen sich das Bundesamt für Kultur und Swiss Films, um eine enge Zusammenarbeit mit dem Berlinale Co-Production Market. Fragen an Laurent Steiert, stellvertretender Leiter der Sektion Film im BAK, und an Nicola Ruffo, Direktor von Swiss Films.
Der Härtetest
Den Kinos geht es schlecht, wenn nicht gerade Festivals anstehen. Nun fordern diverse Stimmen mehr Kinoförderung, so appelliert der Studiofilm-Verband in einem Brief an die «Verantwortung» von Kantonen und Gemeinden. Eine Rundschau.
Kreative Ideen gesucht
Mehr Begleitveranstaltungen in die Kinosäle bringen? Stärker mit Streaming-Plattformen zusammenarbeiten? Auf Verteiler- und Betreiberseite herrscht darüber keine Einigkeit.
Treffpunkt: Laurent Dutoit
Der Verleiher und Kinobetreiber Laurent Dutoit findet, die Aufteilung der öffentlichen Gelder zwischen Produktion, Festivals und dem Vertriebs- und Auswertungssektor müsse überdacht werden. Zudem räumt er mit ein paar Wunsch-Vorstellungen auf.
Die Kluft kann gross sein zwischen Bühne und Film
In der Schweiz gibt es mehr Schauspiel-Studiengänge an Hochschulen denn Ausbildungen für Filmschauspiel, doch der Sprung von der Bühne ans Filmset gestaltet sich für angehende Schauspieler:innen oft schwierig. Um das Angebot zu ergänzen, wurden in letzter Zeit mehrere Film-Schauspiel-Schulen eröffnet.
Zukunfts-Ideen für die Branche
Die Finanzhilfen für Transformationsprojekte haben Kulturunternehmen den nötigen Raum verschafft, um sich während der Coronakrise zu hinterfragen und neu zu definieren. Dabei sind ambitionierte und innovative Ideen entstanden.
«Es geht um Wahrnehmung»
Laurent Haug ist Spezialist für digitale Transformation, Gründer der Lift-Konferenzen und der Agentur 200ideas sowie Autor der Serie «Wer hat’s erfunden» über die Geschichte der Innovation. Ein Gespräch über den Transformationsbedarf im Film- und Kultursektor.
Letztes Ringen für «Lex Netflix»
Es ist die wichtigste Kulturvorlage seit Gedenken. Was am 15. Mai auf dem Spiel ist, was im Abstimmungskampf geplant ist und auf welche Gegenargumente sich die Branche vorbereiten muss.
«Streaming-Anbieter denken über die Grenzen hinweg»
Sven Wälti zur Lizensierung, zur Auswertung und Exklusivität von Koproduktionen der SRG.