Wenn alles stillsteht
Wegen des Lockdowns sind viele Dreharbeiten unterbrochen oder verschoben worden. Das bedeutet Mehrkosten, aber nicht nur. Eine Produzentin und ein Regisseur erzählen.
Wegen des Lockdowns sind viele Dreharbeiten unterbrochen oder verschoben worden. Das bedeutet Mehrkosten, aber nicht nur. Eine Produzentin und ein Regisseur erzählen.
Die Wirtschaftskrise aufgrund der Covid-19-Pandemie und das komplexe Problem der Entschädigungen zeigen auf, wie vielfältig und prekär die Arbeitssituation der Kulturschaffenden ist und wie dringend ihr Status überdacht werden muss.
Die Corona-Pandemie trifft das Schweizer Filmschaffen hart. Die vom Bundesrat verordneten Notstandsmassnahmen haben für das Filmjahr 2020 verheerende finanzielle und künstlerische Folgen. Die Filmurheber- und Produzentenverbände fordern Bund, Kantone, Fernsehen sowie Kinos und Verleiher auf, alles zur Rettung von neu erscheinenden Schweizer Filmen und unterbrochenen Filmprojekten zu tun.
Das Zurich Film Festival und das Filmfestival von San Sebastián rufen einen neuen Filmmarkt ins Leben, an dem wegen der Corona-Pandemie gestrandete Projekte vorgestellt werden können.
Welcher Lohn ist gerecht, und für wieviel Arbeit? Für Regisseurinnen und Regisseure, Autorinnen und Autoren gibt es keine verbindlichen Vorgaben. Eine Studie des ARF/FDS blickt in ihr Portemonnaie.
Ein Kollektiv aus Lausanne erprobt den «alternativen» oder «ethischen Porno», Festivals wie «Fête du Slip» beleuchten Sexualität: Der Pornofilm ist endgültig dem Hinterzimmer entwichen.
Gemäss einer Studie der Stiftung Cinéforom über die wirtschaftliche Bedeutung der von ihr unterstützten Filme werden fast drei Viertel der Budgets in der Westschweiz ausgegeben.
Ab 2020 will die SRG sieben bis acht Serien pro Jahr produzieren. Dafür wurden nun mehrere Millionen Franken gesprochen.
Das Filmmagazin «Frame» wird eingestellt. Am 8. Dezember erscheint die letzte Ausgabe.
Studiokinos kämpfen ums Überleben, auch die unabhängigen Verleiher trifft der Rückgang der Besucherzahlen. Eine Diskussion über Gründe und Lösungsansätze mit einem Kinoverantwortlichen, einem Verleiher und dem neuen Präsidenten des Schweizer Studiofilm Verbands.
Als Filmthema durchaus beliebt, spielen Umweltbelange im Produktionsprozess eine eher untergeordnete Rolle. Doch wie alle Wirtschaftszweige muss sich auch die Filmbranche Gedanken über ihren Umgang mit der Umwelt machen.
Am 7. November wurden in Anwesenheit vom Bundesrat Alain Berset an der festlichen Preisverleihung im Schiffbau die Gewinner des Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreises Edi. bekannt gegeben.