Das Tessin sollte zweigleisig fahren
Alessandra Gavin-Müller. © zvg

Das Tessin sollte zweigleisig fahren

Chiara Fanetti 29. Juli 2024

Eine Begegnung mit der Regisseurin und Drehbuchautorin Alessandra Gavin-Müller, die dank ihrer Erfahrung, Begabung und ihrem persönlichen Hintergrund einen interessanten Blick auf die Tessiner Filmbranche hat.

copy linkshare facebookshare linkedinshare instagram

Als Beispiele für innovative RSI-Produktionen nennt Alessandra Gavin-Müller mehrere Spiel- und Dokumentarfilme, die im Laufe der Jahre von verschiedenen Regisseurinnen und Regisseuren gedreht wurden: «La cà vegia» von Bruno Soldini (1978), «Le sorelle Guerra» von Francesca Molo (2003), «La straordinaria storia di Redolfina» von Mirto Storni (2004).

Gemeinsam ist diesen drei Filmen, dass sie zu besonderen filmischen Ausdrucksformen und Arten der Schauspielerführung gefunden haben, dass die Drehbücher improvisiert und spontan sind und beim Erzählen auf die zur Verfügung stehenden Mittel zurückgegriffen wird.

«Meine Generation hatte noch keine Filmschulen ‹zu Hause›. Aus der Romandie ging man nach Frankreich, aus der Deutschschweiz nach München oder Berlin, während es im Tessin einfach einzelne Lehrer oder Journalisten waren, die das Cinéma du Réel verfolgten, zur Videokamera griffen und zu drehen anfingen. Ich fing dank meines Onkels an, der mir eine Super-8 schenkte, und auch dank meiner Französischlehrerin im Gymnasium, die meinen Wunsch, Regisseurin zu werden, ernst nahm», erzählt sie. Es war ein ganz anderer Kontext als die Welt, die sie in den 90er Jahren in London kennenlernte, wo das Filmschaffen auch eine profit- und wettbewerbsorientierte Industrie ist.

Vielleicht ist es auch diesen zwei unterschiedlichen Erfahrungen zu verdanken, dass Alessandra Gavin-Müller einerseits Unternehmergeist entwickelte – und begriff, wie wichtig es ist, dass man sich bei der Suche nach finanziellen Mitteln und einer motivierten Produktionsfirma ins Zeug legt – und andererseits zur Überzeugung gelangte, dass Regeln gebrochen werden dürfen, dass man experimentieren und aus Hindernissen Nutzen ziehen sollte, dass man findig sein muss, wenn man seine Ideen umsetzen will.

Filmwirtschaft

«Für mich ist es wichtig, die Welt weiterhin von hier, vom Tessin aus zu erzählen. Nicht weil es hier besser oder schlechter wäre, sondern wegen der typischen Eigenheiten, des spezifischen Blicks.» Unkonventionelle Blickwinkel stiessen oft eher abseits der grossen Zentren auf fruchtbaren Boden, was ihr auch in den Diplomarbeiten der schweizerischen Filmschulen auffalle: Man merke den Kurzfilmen oft an, aus welcher Schule sie kommen, vor allem, wenn es eine der bekannteren sei, Zürich oder Lausanne. «Die Gefahr ist, dass alles ein wenig gleichförmig wird. Überrascht haben mich hingegen die Produktionen aus Luzern, die sowohl in der Sparte Fiction als auch Dokumentarfilm sehr interessant waren.»

Was das Tessin betrifft, ist jedoch ein anderer Punkt zentral: «Es ist ziemlich absurd, dass der Kanton, vom Fondo FilmPlus einmal abgesehen, kein richtiges Budget für Filmproduktionen hat [der Fondo FilmPlus wird von der Geschäftsstelle des Swisslos-Fonds verwaltet, der mit der Abteilung für Kultur und Hochschulbildung zusammenarbeitet, Anm. d. R.]. Bisher fehlte eine wahre Vision. Im Tessin gibt es eine Filmschule, Leute werden ausgebildet, um in unterschiedlichen Funktionen in der Branche zu arbeiten, es existiert ein Ökosystem, und trotzdem werden keine Massnahmen ergriffen, um dieses zu pflegen.»

Die Situation auf institutioneller Ebene erschwert es ihrer Meinung nach auch, Private von Investitionen in den audiovisuellen Sektor zu überzeugen, und deswegen ist alles zu stark von der Verfügbarkeit staatlicher Mittel abhängig.

«Die Ticino Film Commission leistet viel Vermittlungsarbeit, um der Tessiner Politik begreiflich zu machen, dass die Filmbranche ein Wirtschaftszweig ist und Einkommen generiert, selbst wenn ein Film nicht erfolgreich wird. Menschen haben Arbeit, können hier bleiben, zahlen Steuern, Drehbuchautorinnen und -autoren bekommen Urheberrechtsentschädigungen.» Es geht nicht nur um die Kreativindustrie, sondern auch um das Hotel- und Gastgewerbe und viele andere Sektoren.

Die Menge öffentlicher Mittel ist begrenzt, inzwischen sind mehrere Generationen aktiv und fordern Unterstützung im Ökosystem Film. Wie soll man damit umgehen? «Man muss versuchen, anderweitig finanzielle Mittel aufzutreiben, wie das in anderen Ländern üblich ist. Die Zusammenarbeit mit Privaten ist eine langfristige Aufgabe, man muss sie überzeugen und ihnen vor allem klarmachen – wie den Institutionen und Stiftungen auch –, dass man nicht drei Millionen Franken für ein Dossier sprechen muss, es sollten aber auch nicht 5000 sein.»

«Wir müssen zweigleisig fahren»

Alessandra Gavin-Müller, die das Tessin von Innen kennt, es aber auch im nationalen Kontext beobachtet hat, strahlt Überzeugung und Ruhe aus, als sie das sagt. «Das Tessiner Filmschaffen braucht zwei Gleise. Ein klassisches für grosse Produktionen, wo die nötigen Mittel vorhanden sind, um im internationalen Kontext bestehen zu können. In diesem Bereich geht es um längerfristige Projekte, bei denen die Mittelbeschaffung mehr Zeit erfordert und viele Leute mitreden wollen. Das andere Gleis muss für Leichtgewichte sein, für günstigere Projekte, Geschichten, die mit einem Budget von einer halben Million Franken gedreht werden können.»

Gerade dann ist es natürlich essenziell, dass man genau weiss, was man schreibt und wie man den Film drehen wird, und dass man bereit ist, auf Feinheiten zu verzichten. Alessandra sieht das auch positiv: Ein solcher Kontext würde der Vielfalt zugutekommen und vor allem wären mehr Leute aus der Branche kontinuierlich ausgelastet. «Man sollte experimentieren, neue Formen der Dramaturgie und des visuellen Erzählens ausprobieren. Auch deswegen organisiere ich die ‹Palestrina›.» Seit einem Jahr bietet die Regisseurin einmal pro Monat in Lugano die Gelegenheit an, neue Arten der Arbeit mit Schauspielerinnen und Schauspielern zu erproben, beispielsweise nach der Meisner-Methode, einer Art Dramaturgie-Gymnastik.

Fast Track

Das Modell, das Gavin-Müller für das Tessin vorschwebt, ist vom Fonds Fast Track der Zürcher Filmstiftung inspiriert, der explizit für innovative audiovisuelle Werke gedacht ist, die mit ungewöhnlichen Formaten und Dramaturgien arbeiten und weniger als eine halbe Million Franken kosten. Jedes Jahr werden drei Werke unterstützt, deren Produktionsbudget maximal 400’000 Franken betragen darf. Der Fonds übernimmt 80 Prozent der Kosten, aber nur, wenn die Antragssteller die übrigen 20 Prozent garantieren können. «Für das Tessin wären drei Projekte dieser Art pro Jahr wohl zu viel, aber ich finde es interessant, dass man selber auch 20 Prozent der Mittel beisteuern muss.»

Um von diesem Fonds unterstützt zu werden, müssen Bewerberinnen und Bewerber ein gewisses Mass an beruflicher Erfahrung, Risikobereitschaft und nicht zuletzt eine überzeugende Produktion vorweisen können.

Biografie

Alessandra Gavin-Müller (*1966) ist Regisseurin und Drehbuchautorin. Sie studierte Kunstgeschichte in Genf und besuchte danach die London International Film School. Von 2015 bis 2019 war sie Mitglied der Eidgenössischen Filmkommission des BAK. Im Laufe der Jahre engagierte sie sich in verschiedenen Stiftungen und nationalen Berufsverbänden. Derzeit ist sie Mitglied des Verwaltungsrats der SSA und der Ticino Film Commission, in Letzterer als Vertreterin des Gruppo Registi e Sceneggiatori Svizzera italiana. Seit 1996 arbeitet sie mit der RSI zusammen, insbesondere im Bereich Dokumentarfilm. In jüngster Zeit entstanden u.a. für die Collection Lockdown der SSR «Barbara adesso» (2019) und der Kurzfilm «Lutto sospeso in tempi incerti» (2020). Derzeit ist u.a. eine fiktionalisierte Verfilmung von «Matthias Berg» der Genfer Schriftstellerin Yvette Z’Graggen in Arbeit.

Versione italiana originale

Al Ticino serve un doppio binario

Incontro con la regista e sceneggiatrice Alessandra Gavin-Müller, che grazie ad esperienza, attitudine e vissuto ha costruito uno sguardo interessante sul settore audiovisivo della Svizzera italiana.

Sono diversi i titoli che Alessandra Gavin-Müller cita come esempi di fiction e documentari innovativi realizzati, da diversi autori e autrici, per la RSI nel corso degli anni: «La cà vegia» di Bruno Soldini (1978), «Le sorelle Guerra» di Francesca Molo (2003), «La straordinaria storia di Redolfina» di Mirto Storni (2004).

In comune questi progetti hanno l’attitudine a sostenere il racconto con i mezzi a disposizione, trovando forme filmiche particolari, diverse modalità di direzione degli attori o ancora sceneggiature e dialoghi improvvisati e spontanei.  
«La mia generazione è ancora quella che non aveva le scuole di cinema ‘in casa’. I romandi andavano in Francia, dalla Svizzera interna partivano per Monaco o Berlino mentre in Ticino c’erano insegnanti o giornalisti che seguivano il cinéma du réel, prendevano una videocamera e iniziavano a girare. Io ho iniziato grazie a mio zio, che mi aveva regalato una Super 8, e grazie alla mia docente di francese al ginnasio, che aveva preso sul serio la mia volontà di diventare regista», ci racconta. Un contesto diverso da quello che poi incontrerà a Londra negli anni ’90, dove il cinema è anche un’industria, fatta di profitti e competizione. 

Forse è proprio grazie a questo duplice vissuto che Alessandra Gavin-Müller sviluppa da un lato uno spirito imprenditoriale - che le fa capire l’importanza dell’intraprendenza nella ricerca di fondi e di una casa di produzione motivata - e dall’altro la convinzione che si può andare contro certe regole, che si deve sperimentare e trarre vantaggio dagli ostacoli, ingegnandosi per riuscire a realizzare la propria idea. 

 

Economia del cinema

«Per me è importante continuare a raccontare il mondo partendo da qui, dal Ticino. Non perché sia meglio o peggio ma perché ha una sua caratteristica e un suo sguardo specifico». Per la regista nei territori lontani dai grandi centri spesso trovano terreno fertile punti di vista diversi, ed è qualcosa che ha riscontrato anche guardando i lavori di diploma delle scuole di cinema svizzere: spesso si riconosce subito da quale istituto proviene un certo cortometraggio, soprattutto quando si tratta delle scuole più conosciute, tra Zurigo e Losanna. «Il rischio è che diventi tutto un po’ uniforme. Sono rimasta sorpresa invece dalle produzioni della scuola di Lucerna, molto interessanti, sia nel campo della fiction che della documentaristica». 
Quando si parla di Ticino l’appunto che emerge però riguarda altro: «il fatto che il Cantone non abbia un vero e proprio budget per la produzione cinematografica, ad eccezione del Fondo FilmPlus (gestito dall'Ufficio fondi Swisslos che opera poi con la Divisione della cultura e degli studi universitari, ndr.), è piuttosto assurdo. Non c’è stata fino ad ora una vera visione. Sul territorio c’è una scuola di cinema, ci sono persone che si formano per svolgere lavori diversi nel settore, c’è un ecosistema, eppure non vengono messe in campo le misure che possono alimentarlo». 

Secondo Alessandra Gavin-Müller il fatto che a livello istituzionale ci sia questo scenario fa in modo che sia complicato anche convincere i privati a investire nell’audiovisivo, rendendo tutto l’ingranaggio troppo dipendente dalla disponibilità dei soli fondi statali. 

«La TicinoFilmCommission sta facendo un gran lavoro di mediazione per far capire alla politica ticinese che il cinema è un’economia, che genera guadagno anche se un film magari non riscuote successo. Ci sono maestranze che lavorano, che possono restare a vivere qui, che pagano le tasse, ci sono autori e autrici che possono ricevere dei diritti d’autore» e questo non riguarda solo l’industria creativa ma anche l’ospitalità, la ristorazione e molti altri settori.
I fondi pubblici d’altronde hanno una disponibilità limitata e ora ci sono diverse generazioni attive contemporaneamente, che chiedono di sostenere l’ecosistema cinema. Che fare quindi? «Bisogna attivarsi, come si fa in altri paesi, per trovare finanziamenti altrove. È un lavoro a lungo termine quello con i privati, bisogna convincerli e soprattutto far capire - anche a istituzioni e fondazioni - che non bisogna per forza dare tre milioni di franchi ad un singolo dossier ma nemmeno cinquemila».

 

«Ci vuole un doppio binario»

È molto sicura e calma mentre lo dice Alessandra Gavin-Müller, lei che il Ticino lo conosce bene dall’interno e lo ha osservato anche da un piano nazionale. «È necessario che qui si possa produrre su due binari. Uno è quello classico, con una grossa produzione che garantisca i mezzi adatti per potersi confrontare con il contesto internazionale. Sono lavori lunghi, che richiedono più tempo per trovare i fondi e che implicano molte persone che vogliono dire la loro. L’altro binario deve essere più leggero, destinato a mettere in piedi progetti con meno soldi, per storie che si possono girare con budget di mezzo milione». 

Ovviamente in una situazione di questo tipo è fondamentale sapere esattamente cosa si sta scrivendo, come si girerà il film ed essere pronti a rinunciare a delle finezze, ma questo contesto per Alessandra potrebbe essere positivo: andrebbe a nutrire la varietà delle proposte e soprattutto permetterebbe a più professionisti di lavorare con continuità. «Bisogna sperimentare, testare nuove forme drammaturgiche e di racconto visivo. È anche per questo che ho messo in piedi la ‘Palestrina’», un’idea che la regista porta avanti da un anno, a Lugano, e che propone, una volta al mese, di testare nuovi modi di lavorare con gli attori, ad esempio con il metodo Meisner. Una sorta di ginnastica drammaturgica.


«Fast Track»

Il modello che suggerisce Gavin-Müller per il Ticino si ispira a quello che già attua la Zürcher Filmstiftung con il fondo «Fast Track», destinato esplicitamente ad opere audiovisive innovative, che vogliono sperimentare formati insoliti con drammaturgie che sono pensate per essere girate con mezzo milione. I lavori sostenuti annualmente sono tre, ognuno non deve superare i 400’000 franchi di budget di produzione. Il fondo copre l'80% del finanziamento, solo dal momento che il restante 20% viene garantito dal richiedente. «Forse per il Ticino tre progetti di questo tipo all’anno sarebbero troppi ma trovo interessante che tu come richiedente devi portare il 20% del finanziamento”. 
Un fondo che necessita - da parte di chi ne vorrebbe fare uso - un certo grado d’esperienza professionale, la disponibilità a prendersi dei rischi e non da ultimo una produzione molto motivata. 

Biografia

Alessandra Gavin-Müller (*1966) è regista e sceneggiatrice. Dopo gli studi in Storia dell’Arte a Ginevra ha frequentato la London International Film School. Dal 2015 al 2019 è stata membro della Commissione Federale del Cinema dell’UFC. Negli anni è stata attiva in varie fondazioni e associazioni di categoria a livello federale. Attualmente fa parte del Consiglio di amministrazione della Società Svizzera degli Autori e della TicinoFilmCommission, dove rappresenta il Gruppo Registi e Sceneggiatori Svizzera italiana. Dal 1996 collabora con RSI, in particolare per la realizzazione di documentari. Alcuni suoi lavori recenti sono il film « Barbara adesso » (2019) e il corto « Lutto sospeso in tempi incerti» (2020), realizzato per la Collezione Lockdown della SSR. Tra i vari progetti in corso citiamo l’adattamento fiction di «Matthias Berg», della scrittrice ginevrina Yvette Z’Graggen.

Lesen Sie auch

Sara Buehring Nurchis: Produktionen entwickeln, Beziehungen aufbauen

Sara Buehring Nurchis: Produktionen entwickeln, Beziehungen aufbauen

Die Firma Central Productions, die sie 2019 zusammen mit zwei Kollegen gründete, die inzwischen andere Wege einschlugen, ist heute eng mit dem Namen von Sara Buehring Nurchis verbunden. In einem ehemaligen Elektrizitätswerk in Lugano entstand eine Anlaufstelle für Tessiner Produktionsdienstleistungen.


Sechs Vorschläge zur Stärkung des regionalen Verstärkungseffekts

Sechs Vorschläge zur Stärkung des regionalen Verstärkungseffekts

Beim Treffen von Cinéforom mit der Branche im Rahmen von Visions du Réel erläuterte der Generalsekretär der Westschweizer Stiftung, Stéphane Morey, Vorschläge, die eine Umverteilung von Ressourcen mit strukturellen Anpassungen verbinden. Ziel ist es, einen als rückläufig eingeschätzten Hebeleffekt wiederherzustellen.


Ein Dokumentarfilm als Ort des Zuhörens

Ein Dokumentarfilm als Ort des Zuhörens

In seinem Debütfilm, der in Solothurn mit einem Preis ausgezeichnet wurde, greift Dino Hodic auf Zeitzeugenberichte und Familienarchive zurück, um persönliche Erinnerungen mit der kollektiven Geschichte zu verweben. Auf der Basis der Erzählungen Hasans und der Reflexionen des Regisseurs widmet sich der Film noch einmal dem Balkankonflikt. Hasan überlebte den Völkermord von Srebrenica, der Regisseur wuchs in der Zeit des Balkankriegs in der Schweiz auf und fuhr für die Dreharbeiten wieder in seine Geburtsstadt Zvornik. «Nessuno vi farà del male», produziert von der Bergeller Firma Fiumi Film und koproduziert von RSI, ist kein politischer Film, sondern ein gemeinsamer Weg des Zuhörens und sich Austauschens.