Dem Fachkräftemangel entgegenwirken
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Dem Fachkräftemangel entgegenwirken

Teresa Vena 2 novembre 2024

Im Rahmen des Zurich Film Festival lud Filmstaff zu einem Treffen ein, das die Praxis spezifischer Filmberufe in den Vordergrund stellte.

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Am «ZFF Talks: Making Movies - Berufe im Film presented by Filmstaff» nahmen über 120 Personen teil. Nach einer kurzen Einführung von Alexis Lieber von Zodiac Pictures, der einen Einblick in seinen Beruf als Herstellungsleiter gab, fand ein Gespräch mit mehreren Beteiligten an der Produktion des Spielfilms «Landesverräter» von Michael Krummenacher statt. Anwesend waren Io Baur, zuständig für die Produktionskoordination, Thomas Kaufmann, erster Regieassistent, Mirjam Zimmermann, Szenendekorateurin sowie Rudolf Jost und Heiner Weidemann, beide Kostümbildner.

Nach der Präsentation ihrer verschiedenen Kompetenzen und Berufsbilder konnten die teilnehmenden Gäste den Experten und Expertinnen in ihrem jeweiligen Fach Fragen stellen. Filmstaff will über Gewerke in der Filmindustrie informieren, die nicht zu den «auffälligsten» gehören. Neben den vermeintlich prestigeträchtigsten Aufgaben, wie Regiearbeit, Kameraführung oder Drehbuchschreiben gibt es eine Vielzahl von Positionen, die für die Herstellung eines Films wesentlich sind. Sie sind sowohl teilweise ausführender und technischere Natur, ohne deswegen auch einen kreativen Anteil zu haben.

Der Filmsektor, über die Schweiz hinaus, beklagt einen Fachkräftemangel. Dem will Filmstaff mit solchen Informationsveranstaltungen wie dem ZFF Talk, genauso wie mit einer Vermittlungsdatenbank entgegenwirken. Eine der Strategien beinhaltet unter anderem, darauf hinzuweisen, dass viele Möglichkeiten für Quereinsteiger bestehen, sich im Film zu betätigen.

Eveline Stadler, Projektleiterin Filmstaff, erklärt, dass seit Mitte September diesen Jahres sich bereit 70 Personen in die Filmstaff-Datenbank, angemeldet haben. Als nächstes wird die Plattform Filmstaff.ch auf Englisch, Italienisch und Französisch übersetzt werden. «Wenn die nächste Förderrunde erfolgreich ist, sind die nächsten Schritte ein <Shadowing-Angebot>, das es vielsprechenden Kandidaten und Kandidatinnen erlaubt, an der Seite von aktuellen Stelleninhabern und -inhaberinnen kennenzulernen. Wichtig ist nun, dass die wir die akquirierten Personen mit der Branche vernetzen können. Wir werden zudem am Infotag an der ZHdK präsent sein und planen eine Veranstaltung an den Solothurner Filmtage», sagt Stadler.

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