Neugründung «Festival du Film Francophone Biel/Bienne»

Teresa Vena 4. April 2026

Die Leitung des Festival du Film Français d’Helvétie (FFFH) hat sich nach über zwanzig Jahren zurückgezogen. Um Biel weiterhin ein französischsprachiges Filmfestival zu ermöglichen, organisiert ein dafür gegründeter Verein künftig das neue «Festival du Film Francophone Biel/Bienne» (3F2B). Er besteht aus Edna Epelbaum, Virginie Borel und Laurent Sandoz. Der Verein wird vom 16. bis 20. September 2026 die erste Ausgabe des 3F2B veranstalten. Es bietet ein Programm mit Filmen aus dem gesamten französischsprachigen Raum und versteht sich als Plattform für den Austausch zwischen Publikum, Filmschaffenden und Fachleuten aus der Filmbranche.

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Der erste Spielfilm mit der KI-generierten Schauspielerin Tilly Norwood steht bevor. Das Londoner Unternehmen Particle 6 entwickelt eine Tragikomödie, in der Tilly die Hauptrolle in einer sich um KI drehenden Geschichte spielen soll. Am ZFF-Summit wird die Erschafferin von Tilly, Eline van der Velden, anwesend sein.


Deutschland will Filmförderung kürzen

Nachdem das Budget für die nationalen und internationalen Produktionen, die sich verpflichten, auf dem deutschen Gebiete zu drehen für 2026 auf 250 Millionen Euro erhöht wurde, soll es 2027 wieder auf 200 Millionen gekürzt werden. Diese Anreizförderung war dermassen erfolgreich, dass der Betrag für 2026 bereits fast ausgeschöpft ist. Das zeigt auch das Bedürfnis und die Notwendigkeit seiner Existenz, weswegen sich die deutsche Filmbranche aktuell gegen eine angekündigte Kürzung zu wehren versucht.


Warner-Übernahme durch Paramount unter Druck

In den USA hält der Streit um die Warner-Übernahme durch Paramount Skydance weiter an. Unterstützt durch die Staatsanwaltschaft von zwölf US-Bundesstaaten, stellen sich die Autorengewerkschaft WGA und die Schauspielgewerkschaft SAG-AFTRA mit dem Argument einer Kartellrechtsverletzung gegen die Fusion. Die Regiegewerkschaft DGA fordert nun für eine Deeskalation Zugeständnisse von Paramount und appelliert auf eine aussergerichtliche Einigung. Die Zusicherung von einer jährlichen Mindestanzahl von Kinoproduktionen und einer Mindestauswertung im Kino will Paramount bereits versichert haben. Gleichzeitig droht das Studio aktuell mit dem Rückzug aus Kalifornien. Für Paramount ist die Verzögerung der Übernahme teuer, denn gemäss Übernahmevertrag zahlt das Studio pro Tag, an dem die Fusion nach dem 30. September nicht abgeschlossen wird, eine Ausfallgebühr von 7 Millionen US-Dollar.