Neugründung «Festival du Film Francophone Biel/Bienne»

Teresa Vena 4. April 2026

Die Leitung des Festival du Film Français d’Helvétie (FFFH) hat sich nach über zwanzig Jahren zurückgezogen. Um Biel weiterhin ein französischsprachiges Filmfestival zu ermöglichen, organisiert ein dafür gegründeter Verein künftig das neue «Festival du Film Francophone Biel/Bienne» (3F2B). Er besteht aus Edna Epelbaum, Virginie Borel und Laurent Sandoz. Der Verein wird vom 16. bis 20. September 2026 die erste Ausgabe des 3F2B veranstalten. Es bietet ein Programm mit Filmen aus dem gesamten französischsprachigen Raum und versteht sich als Plattform für den Austausch zwischen Publikum, Filmschaffenden und Fachleuten aus der Filmbranche.

copy linkshare facebookshare linkedinshare instagram

Lesen Sie auch

Swissorama

Thomas Schärer und Lukas Piccolin widmen dem Schweizer Fotografen und Filmemacher Ernst A. Heiniger eine Ausstellung (ab 17.9. Loop, Weststrasse 118 in Zürich) und eine Filmprojektion (am 21.9.) im Filmpodium Zürich. Sie präsentieren Heinigers Erfindung des «Swissorama», der Technik einen Film auf 360 Grad aufnehmen und wiedergeben zu können.


«Qui vit encore» soll die Schweiz bei den Oscars vertreten

Der Film von Nicolas Wadimoff, «Qui vit encore», wurde vom Bundesamt für Kultur ausgewählt, um die Schweiz bei den Oscars in der Kategorie «Bester internationaler Film» zu vertreten. Bis zum 21. Januar muss man sich gedulden, um zu erfahren, ob der Spielfilm offiziell für die fünf Filme nominiert wird, die in dieser Kategorie um den Oscar konkurrieren.


«Lex Netflix»: Anstieg der Investitionen in den Schweizer Film um 25 Prozent

Die Investitionen der Fernsehsender und Streaming-Plattformen in die Schweizer Filmproduktion sind 2025 laut dem Bundesamt für Kultur um 25 Prozent gestiegen. Die 22 Unternehmen, die der sogenannten «Lex Netflix» unterliegen, investierten 19,9 Millionen Franken bei einer Gesamtverpflichtung von 33 Millionen Franken. Zwölf Millionen Franken wurden für die Produktion und den Erwerb von Schweizer Filmen und Serien aufgewendet, davon 7,4 Millionen Franken für Serien und 4,6 Millionen Franken für Spielfilme. Projekte aus der Romandie erhielten 6,3 Millionen Franken, gegenüber 5,7 Millionen Franken für Produktionen aus der Deutschschweiz.