Lionel Baier und Petra Volpe an der Berlinale

Adrien Kuenzy / Teresa Vena 21. Januar 2025

Der Schweizer Regisseur Lionel Baier ist mit seinem neuen Film «La cache» im Wettbewerb der Berlinale vertreten. Frei nach dem gleichnamigen Roman von Christophe Boltanski, der 2015 mit dem Prix Femina ausgezeichnet wurde, markiert dieser Spielfilm auch den letzten Leinwandauftritt des unvergesslichen Michel Blanc, der im letzten Herbst verstorben ist. In der Rubrik Berlinale Special wird zudem Petra Volpe ihren neuen Spielfilm «Heldin» vorstellen. Das Drama, das im Umfeld eines Krankenhauses spielt und die deutsche Schauspielerin Leonie Benesch in der Hauptrolle präsentiert, feiert in Berlin seine Weltpremiere.

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Thomas Schärer und Lukas Piccolin widmen dem Schweizer Fotografen und Filmemacher Ernst A. Heiniger eine Ausstellung (ab 17.9. Loop, Weststrasse 118 in Zürich) und eine Filmprojektion (am 21.9.) im Filmpodium Zürich. Sie präsentieren Heinigers Erfindung des «Swissorama», der Technik einen Film auf 360 Grad aufnehmen und wiedergeben zu können.


«Qui vit encore» soll die Schweiz bei den Oscars vertreten

Der Film von Nicolas Wadimoff, «Qui vit encore», wurde vom Bundesamt für Kultur ausgewählt, um die Schweiz bei den Oscars in der Kategorie «Bester internationaler Film» zu vertreten. Bis zum 21. Januar muss man sich gedulden, um zu erfahren, ob der Spielfilm offiziell für die fünf Filme nominiert wird, die in dieser Kategorie um den Oscar konkurrieren.


«Lex Netflix»: Anstieg der Investitionen in den Schweizer Film um 25 Prozent

Die Investitionen der Fernsehsender und Streaming-Plattformen in die Schweizer Filmproduktion sind 2025 laut dem Bundesamt für Kultur um 25 Prozent gestiegen. Die 22 Unternehmen, die der sogenannten «Lex Netflix» unterliegen, investierten 19,9 Millionen Franken bei einer Gesamtverpflichtung von 33 Millionen Franken. Zwölf Millionen Franken wurden für die Produktion und den Erwerb von Schweizer Filmen und Serien aufgewendet, davon 7,4 Millionen Franken für Serien und 4,6 Millionen Franken für Spielfilme. Projekte aus der Romandie erhielten 6,3 Millionen Franken, gegenüber 5,7 Millionen Franken für Produktionen aus der Deutschschweiz.