Gerhard Pfister neuer Präsident von ProCinema
Gerhard Pfister wird ab August neuer Präsident von Pro Cinema.
Kathrin Halter 18. Februar 2019
Bruno Ganz, im Film wie im Theater einer der bedeutendsten Schauspieler Europas, ist am Samstag 77-jährig in Zürich gestorben.
Die Reaktionen auf den Tod von Bruno Ganz sind vielfältig und überwältigend. Auch international wurde der Schauspieler gross gewürdigt. DieNew York Timeszum Beispiel tituliert Ganz als Darsteller, «who played an Angel and Hitler», auch das BranchenheftVarietyoderDie Zeit(«Der Überirdische») erinnern sich insbesondere an seine prägenden Rollen in «Der Himmel über Berlin» und «Der Untergang». Sanftheit, todesdunkler Ernst und Mut zur Radikalität bei einem «tiefgründigen Schauspieler» beschwörtSpiegel online, währendLe Temps«Bruno Ganz, l’éternité et un triste jour» (in Anspielung auf «L’éternité et un jour» von Theo Angelopoulos) paraphrasiert.
In derNZZerinnert sich Schauspieler Robert Hunger-Bühler an den Berufskollegen («Ciao Bruno. Deine Stimme bleibt») und Schriftsteller Adolf Muschg beschwört einen «Zweifelnden» – um nur zwei weitere Stimmen zu zitieren. Sogar Bundesrat Alain Berset hat sich (auf Twitter) geäussert: «Selbst in boshaften Rollen schimmert bei Bruno Ganz und seinen Charakteren immer Menschlichkeit durch. Das macht sein Wirken und Werk so bedeutsam, weil es differenziert und dadurch verstörend wirkt.»
Ein Nachruf folgt in der nächsten Ausgabe von Cinébulletin.