Zwei Plebiszite zum Film
«Lex Netflix» hat eine Vorgeschichte: Ein kleiner historischer Exkurs.
«Lex Netflix» hat eine Vorgeschichte: Ein kleiner historischer Exkurs.
Postfaktisch wie nach Lehrbuch: Was bleibt von der Kampagne gegen das Filmgesetz?
Das Streaming eröffnet dem Schweizer Dokumentarfilm neue Verbreitungskanäle und erreicht ein immer vielfältigeres Publikum. Es liegt an uns Autoren und Produzentinnen, diese Möglichkeiten zu nutzen und die längst überholte Dualität von Kino und Fernsehen hinter uns zu lassen.
Auch die Solothurner Filmtage fanden 2021 nur online statt. Doch digitale Festivals sind eine Notlösung. Sie sollen auch als zusätzliche Option nicht der Regelfall werden, wenn man vor Ort spielen kann.
Was den Kurzfilm interessant macht, ästhetisch, ökonomisch und politisch gesehen. Und weshalb er in der Schweiz zu wenig ernst genommen wird. Es braucht mehr Einsatz für das kurze Format! Ein Plädoyer.
Die Ergebnisse der vom Bundesamt für Kultur vorgelegten Gender-Studie zeigen deutliche Verbesserungen in den letzten sechs Jahren. Dennoch sind weiterhin erhebliche Anstrengungen erforderlich, um Gleichstellung zu erlangen.
Die Pandemie hat die Filmwelt global auf den Kopf gestellt und aufgezeigt, wie verletzlich das System ist. Sie gibt uns auch eine Gelegenheit, über flexiblere und integrativere neue Modelle nachzudenken.
Aktuell wird über eine Reorganisation der nationalen Filmförderung – möglicherweise ein «Centre suisse de l’audiovisuel» – nachgedacht. Der Zeitpunkt dafür ist ideal.
Nach fast einem Jahr Kino-Unterbruch und der Vermehrung von Einzelinitiativen zur Lancierung von Filmen per VoD ist dringend mehr Kooperation nötig.
Catherine Ann Berger, scheidende Swiss-Films-Direktorin, blickt auf ein Filmjahr der Extreme zurück. Und zieht Schlussfolgerungen.
Das neue selektive Punkte-System des BAK für minoritäre Koproduktionen bestraft erfahrene ProduzentInnen. Auch im Ausland stösst das System auf Kritik.
Als im Nationalrat die Investitionspflicht von 4 auf 1 Prozent gekürzt wurde, war das für viele ein Schock. Vielleicht ein heilsamer, wenn nun auch jüngere Filmschaffende aufgeweckt werden: Einmischung tut not!