Treffpunkt mit Vinzenz Hediger
Der Filmhistoriker Vinzenz Hediger leitet seit Januar die Cinémathèque suisse. Mit Penthaz für die Archivierung und dem Capitole für das Publikum möchte er die einzigartigen Infrastrukturen zugänglicher machen.
Pressemitteilung 18. August 2022
Die Filme widerspiegeln alle Facetten und die Vitalität des Schweizer Kinos und geben einen Einblick in ein halbes Jahrhundert Schweizer Geschichte. Beim letzten Locarno Film Festival präsentierte das Schweizer Filmarchiv in der Sektion «Heritage Online» zwei kürzlich restaurierte Dokumentarfilme: «Das geschriebene Gesicht» (1995) von Daniel Schmid, ein intimes Porträt von Bandō Tamasaburō, einem berühmten Kabuki-Theaterschauspieler, und den Dokumentarfilm «Die letzten Heimposamenter» (1973) von Yves Yersin und Eduard Winiger über die Arbeiter in der Seidenbandindustrie in der Region Basel. Die beiden Werke sind mit weiteren neun ab sofort in der ganzen Schweiz online über das Portal filmo zu sehen, zusammen mit zahlreichen Bonusmaterialien und den von filmo produzierten Trailern.
Die Filme von filmo sind auf insgesamt 11 Plattformen streambar: blue TV, AppleTV, Sky, upc OnDemand, Cinefile, eyelet, filmingo, Daily Movies, myfilm.ch sowie seit kurzem auch GooglePlay und Microsoft Movies. Eine Auswahl an Filmen ist auch auf Play Suisse, der Schweizer Streaming-Plattform, zugänglich.
«Palace Hotel» (1952), Emil Berna und Leonard Steckel, Spielfim
«Quand nous étions petits enfants» (1960), Henry Brandt, Dokumentarfilm
«Les Arpenteurs» (1972), Michel Soutter, Spielfim
«Die letzten Heimposamenter» (1973), Yves Yersin und Eduard Winiger, Dokumentarfilm
«Le Grand Soir» (1976), Francis Reusser, Spielfim
«La Mort de Mario Ricci» (1983), Claude Goretta, Spielfim
«Alexandre» (1983), Jean-François Amiguet, Spielfim
«Palaver, Palaver. Eine Schweizer Herbstchronik» (1990), Alexander J. Seiler, Dokumentarfilm
«Chronique paysanne en Gruyère» (1990), Jacqueline Veuve, Dokumentarfilm
«The Written Face» (1995), Daniel Schmid, Dokumentarfilm
«Mein Name ist Bach» (2004), Dominique de Rivaz, Spielfim