Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz (ARF/FDS)

Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz (ARF/FDS)

Position
Der ARF/FDS ist 1962 auf Initiative von Alain Tanner und Walter Marti und weiteren Filmurhebern ent­standen. Er setzt sich für die Entwicklung eines eigenständigen Filmschaffens in der Schweiz ein sowie für eine vielfältige Filmkultur. Dem Verband gehören unabhängige professionelle Regis­seurIn­nen und DrehbuchautorInnen an, die in der Schweiz leben und arbeiten bzw. einen bio­grafischen Bezug zur Schweiz haben. Der ARF/FDS ist vom Bundesamt für Kultur (BAK) als Berufsverband professioneller Kultur­schaf­fender anerkannt und wird durch Mitgliederbeiträge und Zuwendungen von öffentlichen und privaten Stellen finanziert.

Mission
Vertretung: Der ARF/FDS vertritt die künstlerischen, sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Inter­essen der unabhängigen schweizerischen Filmschaffenden. Der ARF/FDS unterstützt und beteiligt sich an Aktivitäten, welche die Entwicklung des schweizerischen Filmschaffens und des Films in der Schweiz fördern.
Vernetzung: Der ARF/FDS ist Ansprechpartner von Behörden, politischen Organisationen und kultu­rellen Institutionen im In- und Ausland. Er bietet den Mitgliedern eine Plattform und fördert die Kontakte, den Erfahrungsaustausch und die Solidarität untereinander. Der ARF/FDS fördert die Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe zwischen seinen Mitgliedern und die Vernetzung mit anderen Kulturschaffenden.
Beratung: Der Verband berät seine Mitglieder in rechtlichen, sozialen und finanziellen Fragen. Er bietet Hilfestellungen bei praktischen Fragen und informiert über relevante Themen.
Der ARF/FDS verfolgt seine Ziele engagiert, glaubwürdig, transparent und im Dialog mit seinen Mitgliedern, welche über die Grundlagen der Verbandspolitik an der Generalversammlung entscheiden.

Vision
Wir engagieren uns national und international für eine ‚Diversité culturelle‘ und die Anerkennung und Wahrung der Urheberrechte.
Wir setzen uns ein für gute Rahmenbedingungen, klare Spielregeln und einfache Strukturen der verschiedenen Stellen der Filmförderung, um Vertrauen und Transparenz in der Zusammenarbeit zu schaffen sowie kulturelle und kreative Entfaltungs­möglich­keiten zu fördern. Von der nationalen Filmförderung fordern wir eine kulturell ausgerichtete Filmpolitik, die das kreative Potenzial in seiner Vielfalt stärkt, künstlerische Risikobereitschaft fördert und die arbeitsrechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen der Filmschaffenden verbessert.

Neugasse 6


8005 Zürich
[email protected]
www.arf-fds.ch

Schauspielerinnen  nach dem Frauenstreik

Schauspielerinnen nach dem Frauenstreik

Und nun, was folgt auf den 14. Juni? Zwei Schauspielerinnen aus Film und Theater – Beren Tuna und Charlotte Dumartheray – sagen, wo Probleme liegen und was aus Ihrer Sicht zu tun wäre.

 


Boxer, Banken, fremde Welten

Boxer, Banken, fremde Welten


Rob Gnant, bedeutender Fotograf und Kameramann, ist gestorben

Rob Gnant, bedeutender Fotograf und Kameramann, ist gestorben

Am 4. August ist der Schweizer Fotograf, Kameramann und Filmautor Rob Gnant kurz vor seinem 87. Geburtstag gestorben.


Wer kümmert sich um die Kinder?

Wer kümmert sich um die Kinder?

Dreharbeiten mit dem Familienleben zu vereinbaren bedeutet meist grosse Schwierigkeiten. Allzu oft ­müssen Filmschaffende alleine damit klarkommen. ­Zwei Ansichten.


Jede Arbeit verdient Lohn, aber welchen?

Jede Arbeit verdient Lohn, aber welchen?

Welcher Lohn ist gerecht, und für wieviel Arbeit? Für Regisseurinnen und Regisseure, Autorinnen und Autoren gibt es ­keine verbindlichen Vorgaben. Eine Studie des ARF/FDS  blickt in ihr Portemonnaie.


«Alles ist denkbar, was eine praktikable Lösung ermöglicht»

«Alles ist denkbar, was eine praktikable Lösung ermöglicht»

Ivo Kummer nimmt Stellung zu Vorwürfen und Vorschlägen von Pro Short und erinnert daran, dass der Kurzfilm schon immer jene Kategorie beim Schweizer Filmpreis war, die am meisten zu diskutieren gab.


Gegen die Marginalisierung des Kurzfilms

Gegen die Marginalisierung des Kurzfilms

Pro Short hat eine Petition lanciert und beim BAK mit einem Brief protestiert, weil das Wahlverfahren in der Kategorie Bester Kurzfilm 2020 sistiert worden ist. Nun reagiert das BAK.


Wenn sich Koautoren streiten

Wenn sich Koautoren streiten

Seit kurzem gibt es eine Schlichtungsstelle für Konflikte zwischen Koautoren von Drehbüchern, wenn ihre Anteile am Urheberrecht umstritten sind.


Ein verlorenes Filmjahr für das Schweizer Kino?

Ein verlorenes Filmjahr für das Schweizer Kino?

Die Corona-Pandemie trifft das Schweizer Filmschaffen hart. Die vom Bundesrat verordneten Notstandsmassnahmen haben für das Filmjahr 2020 verheerende finanzielle und künstlerische Folgen. Die Filmurheber- und Produzentenverbände fordern Bund, Kantone, Fernsehen sowie Kinos und Verleiher auf, alles zur Rettung von neu erscheinenden Schweizer Filmen und unterbrochenen Filmprojekten zu tun.


Die Spätzünderin

Die Spätzünderin


Damit aus 1 wieder 4 Prozent werden

Damit aus 1 wieder 4 Prozent werden

In der Branche regt sich Widerstand gegen den Entscheid des Nationalrats, die im Filmgesetz vorgesehene Investitionspflicht internationaler und nationaler Streaminganbieter von 4 auf 1 Prozent zu stutzen.


Was wir von Europa  lernen können

Was wir von Europa lernen können

Wie sollen Filmgesuche begutachtet werden? Welche Alternativen gäbe es für die Schweiz? Eine wenig ­diskutierte Studie bietet Gelegenheit, die Schweizer Filmförderung beim Bund mit grösserem Blickwinkel zu betrachten – im Vergleich mit europäischen Ländern. Derweil wird die Idee eines «Centre national de l'audiovisuel» lanciert. 


«Kein System ist perfekt»

«Kein System ist perfekt»

In einem gemeinsamen Schreiben an Ivo Kummer haben der ARF/FDS und die Produzentenverbände IG, GARP und SFP Stellung genommen und Änderungen in der Projektbeurteilung des BAK gefordert. Der Leiter der Sektion Film antwortet darauf.


Der 4-Prozent-Schock

Der 4-Prozent-Schock

Als im Nationalrat die Investitionspflicht von 4 auf 1 Prozent gekürzt wurde, war das für viele ein Schock. Vielleicht ein heilsamer, wenn nun auch jüngere Filmschaffende aufgeweckt werden: Einmischung tut not!


Offener Brief an das BAK: «Die meisten Forderungen wurden nicht berücksichtigt»

Offener Brief an das BAK: «Die meisten Forderungen wurden nicht berücksichtigt»


«Die Branche war in die Ausgestaltung der neuen Filmförderungskonzepte eingebunden»

«Die Branche war in die Ausgestaltung der neuen Filmförderungskonzepte eingebunden»


Jetzt packen  die Drehbuchautoren aus

Jetzt packen die Drehbuchautoren aus

Seit Dezember sprechen französische Drehbuchautorinnen und -autoren auf Facebook offen über die Missstände in ihrem Beruf und stellen Forderungen. Ist die Situation in der Schweiz vergleichbar?


Der Ständerat bleibt bei «4 Prozent»

Der Ständerat bleibt bei «4 Prozent»

Der Ständerat hat sich klar für eine Investitionspflicht in der Höhe von 4% («Lex Netflix») ausgesprochen. Der Gesetzesvorschlag geht nun in den Nationalrat. Zuvor lobbyierte Netflix in einem Brief an die Ständeräte für eine Reduktion der Pflicht auf max. 2 Prozent – und informierte gleichzeitig über ihre erste Schweizer Koproduktion «Early Birds».


Erneuerung des ARF/FDS-Vorstandes

Erneuerung des ARF/FDS-Vorstandes

Der ARF/FDS hat seinen Vorstand neu gewählt.


Pro Short und ARF/ FDS schliessen sich zusammen

Pro Short und ARF/ FDS schliessen sich zusammen

Am 1. Juli fusionieren die Verbände der Schweizer Drehbuchautor*innen und Filmregisseur*innen ARF/FDS und derjenige der Schweizer Kurzfilmer*innen Pro Short.


Schlecht bezahlt!

Schlecht bezahlt!

Der zweite Teil der Studie über die Bezahlung der Drehbuch- und Regiearbeit bestätigt das Resultat des ersten Teils: Im Vergleich zur Arbeitszeit verdient man in diesen Berufen nur wenig, unabhängig vom Gesamtbudet und vom künstlerischen Erfolg der Filme.   


Stellungnahme ARF/FDS zur angekündigten Trennung von Anita Hugi

Stellungnahme ARF/FDS zur angekündigten Trennung von Anita Hugi und zur geplanten Neuausschreibung der Direktion der Solothurner Filmtage.


Gleichstellung? Gleichstellung!

Gleichstellung? Gleichstellung!

Spätestens mit der ersten Schwangerschaft kommt die Erkenntnis, dass es bis zur wahren Gleichberechtigung der Geschlechter noch ein weiter Weg ist in der Schweiz, auch im Filmschaffen. Dazu gibt es eine neue Studie des ­Bundesamts für Kultur. Wir haben mit drei Frauen über ihre Sicht auf die Ergebnisse gesprochen.


Die Obsession  für das Publikum

Die Obsession für das Publikum

Die Besucherzahlen der Kinos gehen stetig zurück, und die Pandemie hat den Wandel der Konsumgewohnheiten noch beschleunigt. Das Publikum zurückzugewinnen und genau dort abzuholen, wo es ist und sein möchte, ist eine der grossen Herausforderungen der nächsten Jahre.


Die neuen Filmgesetz-Verordnungen

Die neuen Filmgesetz-Verordnungen